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Abseits der gesicherten Pisten wartet ein Paradies – aber es lauern auch Gefahren. Tipps und Angebote für Tiefschnee-Freaks und Offpiste-Junkies.

Pulverschnee, Sonnenschein: Viele Sportler zieht es da in die freie Natur. Doch Vorsicht – egal, ob Tourengeher, Freerider oder Schneeschuhwanderer: Im freien Gelände lauern alpine Gefahren. „Lawinen sind zum Glück seltene Ereignisse, aber wenn sie eintreten, sind sie lebensbedrohlich", warnt Michael Larcher vom Österreichischen Alpenverein.

Bei keiner Tour im Tiefschnee darf eine Lawinenausrüstung fehlen: Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS oder auch „Pieps"), Sonde und Schaufel gehören zur Grundausstattung. Ein Airbag-Rucksack bietet im Fall des Falles den besten Schutz. Kontrollieren Sie vor jeder Tour bei allen Gruppenmitgliedern, ob die Batteriestärke noch ausreicht, das Gerät auf „senden" gestellt ist und am Körper getragen wird. Im Rucksack nützt es nichts! Anfänger müssen den Umgang mit den LVS-Geräten üben: Man kann aus dem Training eine unterhaltsame Art „Ostereiersuche" machen.

Zur Vorbereitung gehört auch das Einholen des Wetterberichtes: nicht nur für den Tourentag selbst, sondern auch für die Zeit davor, denn entsprechend ist der Schneedeckenaufbau. Die meisten Lawinenunfälle passieren bei Warnstufe 3 (von 5). Die sicherste Route führt durch leicht hügeliges, bewaldetes, nicht allzu steiles Gelände, wo der Wind schlecht ankommt. Denn: Der Wind ist der Baumeister der Lawinen! Wellenmuster im Schnee zeigen gefährliche Windverfrachtungen an.

Professionelle Infos zur Lawinensituation findet man auf www.lawinen.at, über www.snowsafe.at kann eine praktische App für mobile Infos heruntergeladen werden. SAAC – Snow & Alpine Awareness Camps offerieren nicht nur kostenlose Lawinenkurse an verschiedenen Orten in Tirol, sondern mit „SnowHow" via Facebook täglich aktuelle Lawinenlageberichte (www.saac.at).

Ein besonders gut organisiertes Skitourenprogramm mit All-in-Paketen bietet das Salzburger Land (www.skitourenwinter.at). Aber auch diverse Skigebiete widmen sich der alpinen Sicherheit: etwa das Kitzsteinhorn mit speziellen Freeride-Routen (www.kitzsteinhorn.at/de/freeride-xxl/freeride-routen) oder Annaberg im Skigebiet Dachstein West, wo Freeride-Schulungen bereits ab dem Kindesalter angeboten werden (www.freeride-alpin.at). Die Guides von Freeride Experience wiederum, die diesen Winter in Zell am See, Fieberbrunn, Innsbruck und Andermatt Station machen, bringen Powder-Newcomern das Offpiste-Carven näher (www.freeride-experience.at).

Ein spezielles Training gibt's bei AT-Reisen: Der Erlebnisreise-Spezialist veranstaltet im oberösterreichischen Hinterstoder eine Expeditionsvorbereitung samt Lawinenkunde und Biwak im Freien (www.at-reisen.de). Natürlich halten auch die alpinen Vereine entsprechende Offpiste-Kurse parat (www.alpenverein.at, www.naturfreunde.at). Mitglieder sind hier übrigens automatisch versichert. Als Grundregel gilt: Unerfahrene Powderfans sollten sich nur in Begleitung eines Guides ins Gelände wagen, denn erst nach 25 bis 30 Skitouren ist man in der Lage, die Lawinensituation einigermaßen sicher einzuschätzen.

Vorsorgen!

Offpiste-Junkies sollten unbedingt über eine gute Such- und Bergeversicherung verfügen – eine Rettungsaktion per Hubschrauber kostet 3.000 Euro und mehr, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden! Einen Rundum-Sorglos-Schutz bietet etwa das Österreich-Paket der Allianz, das Such- und Bergungskosten inklusive Helikopterbergung ebenso beinhaltet wie allgemein Soforthilfe bei Krankheit und Unfall inklusive Heim- und Nottransport. Weiters ist das Reisegepäck versichert. Das Österreich-Paket gibt es wahlweise mit oder ohne Stornoschutz, es kostet ab 19 Euro pro Person oder ab 39 Euro pro Familie und ist 31 Tage gültig.
www.allianz-assistance.at

Text: Claudia Jörg-Brosche
Foto: Shutterstock/IM_photo

 

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