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foto_tBitte lächeln!

Was nützt die beste Ausrüstung, das größte technische Verständnis, das prachtvollste Wetter, wenn es an der Bildgestaltung hapert?
Zehn simple Punkte, die Ihren Urlaubsbildern zu ungeahnter Qualität verhelfen:

1. Der Goldene Schnitt
Klassische Kompositionsregel für Bilder: Um ein harmonisches Bild zu erhalten, dritteln Sie das Sucherbild gedanklich sowohl horizontal als auch vertikal. Setzen Sie die bildbestimmenden Teile (Motiv, Horizont) auf diese Linien.
2. Der Standpunkt
Gehen Sie auf der Suche nach der optimalen Aufnahmeposition ums Motiv herum und sehen Sie immer wieder durch die Kamera. Suchen Sie dabei auch nach ungewöhnlichen Perspektiven: Legen Sie sich auf den Boden, gehen Sie in die Knie oder steigen Sie ein paar Stufen hinauf.
3. Der Bildwinkel
Für ungewöhnliche Aufnahmen setzen Sie extreme Brennweiten ein – das können Sie auch mit einem Perspektivwechsel kombinieren: Eine eintönige Landschaft sieht aus der Froschperspektive mit dem Superweitwinkel betrachtet gleich viel aufregender aus.
4. Das Licht
Schöne Aufnahmen erhält man nur, wenn man die Lichtverhältnisse berücksichtig. Bevor Sie also Ihren Partner vorm Eiffelturm platzieren, sehen Sie zuerst einmal, wo die Sonne steht, und entscheiden Sie dann über die Position. Zählen Sie jedoch nicht auf Wunder, wenn Sie gerade zu Mittag unterwegs sind: Die stimmungsvollsten Aufnahmen gelingen im zarten Licht des frühen Morgens oder am späten Nachmittag.
5. Blitz nur in homöopathischen Dosen
Im Amateur-Alltag empfiehlt sich Blitz nur in zwei Situationen: Erstens zum dezenten Aufblitzen des Motivs im Vordergrund (z. B. Papi im Palmenschatten vor gleißendem Meer) und zweitens bei Dunkelheit als Unterstützung einer Langzeitbelichtung mit Stativ.
6. Ruhige Hand
Der simpelste Rat von allen: Halten Sie die Kamera ruhig. Haben Sie sich gerade körperlich angestrengt, atmen Sie durch, bevor Sie ans Werk schreiten. Tipp für schlechtes Licht: Klappstativ für die Hosentasche kaufen.
7. Bitte lächeln!
Wenn Sie Menschen fotografieren, gehen Sie mutig auf die Leute zu. Holen Sie sich deren Einverständnis, zumindest mittels Augenkontakt. Tipp: Immer auf die Augen scharf stellen.
8. Keep it simple
Je leichter und unauffälliger die Kamera aussieht, desto weniger Scheu haben die Menschen, je einfacher das Equipment, desto schneller können Sie abdrücken. Merke: Nur eine griffbereite Kamera ist in allen Situationen schnell einsetzbar.
9. Höchste Qualität
Nehmen Sie Ihre Fotos stets in der höchsten verfügbaren Qualität auf. Achten Sie schon beim Kauf der Kamera auf ein möglichst starkes optisches Zoom – vergessen Sie den Digitalzoom, der bloß eine Ausschnittsvergrößerung herstellt. Diesen Effekt können Sie später auch noch am Computer erreichen.
10. Technische Tricks

Höherwertige Kameras lassen manuelle Einstellungen zu. So können Sie Unschärfe als Gestaltungselement einführen, wenn Sie die Blende weit öffnen: Das Motiv wird dann in seiner Schärfe besonders herausgehoben. Sie können auch durch lange Belichtungszeiten Bewegungen einfangen oder sie durch kurze Belichtungszeiten einfrieren. Das machen im Übrigen auch die automatischen Belichtungsprogramme.

 

Text: Anita Ericson
Foto: Canon

 

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