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Die tollsten Skigebiete der Welt

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Jeder g’standene Skifahrer träumt davon, auch mal über die Pisten Österreichs hinaus zu carven. Folgen Sie uns zu den genussvollsten Skigebieten der Westalpen sowie in die endlosen Snow-Bowls Amerikas.

Frankreich: Pulverschnee & Gänseleber

Oft ist es der kleine Unterschied, der die Stimmung prägt: Der Franzose liebt auch auf der Piste die feine Lebensart und nimmt sich gerne Zeit, während des Skitags gepflegt und mit einer Flasche Wein zu Mittag zu dinieren. Savoir-vivre in edlen Restaurants findet man so auch mitten in den französischen Skigebieten. Natürlich aber gibt’s auch einfache Schnellimbisse, die den eiligen Hunger jener Sportfreaks stillen, die vor allem möglichst viel aus ihrem Skipass heraus holen möchten.

Abgesehen von der Kulinarik geht es in den meisten französischen Skigebieten recht  sachlich zu. Die Hotels dienen vorrangig ihrem eigentlichen Zweck: möglichst viele Urlauber möglichst nahe zu den Liften und Pisten einzuquartieren. Das architektonische Ergebnis ist zwar mitunter wenig ansprechend (speziell für uns Österreicher, die die alpenländische „Kuschel-Architektur“ gewohnt sind), funktionell sind diese großen Hotelkästen aber bis zur Perfektion. Oft schaffte es der Architekt noch, jedem Appartement der Anlage zwei Balkone in entgegengesetzten Himmelsrichtungen anzuhängen, sodass man der Sonne nachwandern kann.

Es gibt in Frankreich aber auch echte, wunderschöne „Bilderbuch-Skiorte“ - Megève in Hochsavoyen beispielsweise. Ein entzückender mittelalterlicher Dorfkern charakterisiert den mondänsten Skiort der „Grand Nation“ – Megève, oft auch „Kitzbühel Frankreichs“ genannt.  Alles très chic hier! Vor den Hoteltüren liegt das gewaltige Skigebiet „Evasion Mont Blanc“ mit satten  445 Pistenkilometern.

Zu den Traditions-Skiorten wie Megève (aber auch Méribel oder Chamonix) gesellen sich die gelungenen Ressorts der jüngsten Generation. Hier fand ein Umdenken statt. Statt auf  gesichtslose Betonbunker setzt man heute auf landestypische Architektur mit viel Holz und Naturstein. Vorzeigebeispiel ist Arc 1950. Das Skigebiet Les Arcs besteht aus fünf Skiressorts, praktischerweise je nach der Seehöhe benannt. Arc 1950 ist ein charmantes Skidorf in fröhlichen Pastellfarben, das ein wenig wie ein Disneyland im Schnee wirkt. Es wurde von der Kanadischen Gesellschaft Intrawest, die auch den Nobel-Skiort Whistler in Kanada gründete (dazu später) errichtet. Autos verschwinden in Tiefgaragen und somit dem Blickfeld, statt Straßen gibt es Ski- und Spazierwege, offene Feuerstellen, ein Uhrturm, Kinderspielplätze, Restaurants und Shops sorgen für Gemütlichkeit.

Val d’Isère wiederum ist das Mekka für Off-Freaks. Sie finden hier Herausforderungen ohne Ende. Das Skivergnügen dauert hier bis Mai: Der Skigroßraum „Espace Killy“ reicht bis in luftige Gletscherhöhen von 3.456 Meter, im Sommer geht es im Ewigen Eis weiter. Im Februar 2009 versammelte sich bekanntlich die Skielite zur alpinen Ski-WM in Val d’Isère.

skigebiete_3Schweiz: Sehr nobel, sehr sportlich

Es gibt viele Vorurteile über St. Moritz: elegant, kosmopolitisch, exklusiv, teuer,  perfekt -  und alle stimmen! St. Moritz, der Skiort mit Glanz und Glimmer und Treffpunkt von Reich und Schön ist legendär. Doch was macht den Mythos aus? Da ist einmal das herrliche, sonnenreiche Klima der Alpensüdseite: Das Oberengadin verzeichnet mit 322 Sonnentagen pro Jahr mehr Sonnenschein als Zypern! Zum zweiten punktet die Höhenlage mit ihrer prickelnden Champagner-Luft: Schon der Talort St. Moritz liegt auf 1.850 Meter Höhe. Zum günstigen Klima gesellt sich die Schönheit der Oberengadiner Seenlandschaft sowie das kulturelle Erbe mit seinen romanischen Wurzeln.

Eine weitere Basis für den Weltruhm sind die internationalen Wintersport-Großveranstaltungen: Hier gingen zwei Olympische Winterspiele über die Bühne (1928 und 1948), etliche Bob-Weltmeisterschaften und vier Alpine Ski-Weltmeisterschaften – zuletzt im Jahr 2003. St. Moritz zählt zu den erfolgreichsten Skiorten der Welt – der Name ist als Marke eingetragen und international geschützt. Das Publikum ist bunt gemischt, vom Nerzmantel bis zum Goretex-Extrem-Anorak ist alles zu sehen. Auf den Skihütten gibt’s Champagner und Trüffelspezialitäten genauso wie Rivella (die Schweizer Spielart des Almdudler) und deftige Bündner Graupensuppe. Eine gelungene Mischung! Spartipp: Celerina, der unmittelbare Nachbarort von St. Moritz bietet einen besseren Einstieg in das Skigebiet Corviglia und ist wesentlich preiswerter. Mit dem Skibus ist man in fünf Minuten im Zentrum von St. Moritz.

Welcher Skifreak träumt nicht davon, selber mal über die weltberühmte Lauberhornabfahrt zu brettern! Es handelt sich übrigens um die Piste Nr. 45, Markierung dunkelschwarz. Wer am Start Wetterglück hat, gibt der Schweizer Ski-Galionsfigur Bernhard Russi recht, der dereinst meinte: „Der Start am Lauberhorn ist anders, die ersten Sekunden gelten der Kulisse - Jungfrau, Mönch und Eiger.“ Dann aber geht’s zur Sache – wie jeder emsige TV-Zuschauer weiß: Russisprung, Traversenschuss, Hundsschopf mit dem gewaltigen Sprung. Gefolgt von Minschkante, Canadian Corner, Brüggli-S, Haneggschuss, Ziel-S und Zielschuss. Die Skiorte Wengen und Grindelwald bieten nicht nur perfekte Voraussetzungen für den Adrenalinkick „Lauberhorn“, sondern auch ein breites Angebot für die ganze Familie. Vor allem Rodeln (die Schweizer sagen Schlitteln) und Schneeschuhwandern stehen hier neben Skifahren hoch im Kurs.

skigebiete_5USA & Kanada: Die ultimative Liebe zum weißen Pulver

Once in a lifetime – einmal im Leben möchte jeder Ski-Junkie in den USA oder in Kanada seinem Lieblingssport frönen. Skifahren in den Rocky Mountains ist tatsächlich anders als in den Alpen: Den großen Unterschied machen der unglaublich leichte, trockene Pulverschnee und die schier unendlichen Möglichkeiten der Supersize-Skigebiete – etwa der vier der Vail-Resorts in Colorado. Sie sind das größte Skigebiet der Welt und bestehen aus vier Ski-Eldorados: Vail selber, dem Nobelskiort Beaver Creek, dem Goldgräberstädtchen Breckenridge sowie Keystone mit dem weltgrößten Nacht-Skigebiet und dem Extrem-Revier Arapahoe-Basin. Die vier Skizentren können mit einem Skipass befahren werden.

Vor allem Könner erleben hier die Magie des American Ski-Dream: steilste Rinnen, Buckelpisten ohne Ende, Off-Piste, Tree-Skiing (Wald-Abfahrten), menschenleere Back-Bowls (Schneeschüsseln) – und das alles mit dem besten Schnee, den man je unter den Brettln hatte und der einen einfach um eine Kategorie besser macht. Er trägt klingende Beinnamen wie Champagne Powder, Cold Smoke oder White Gold. Wir verdanken ihn einerseits der Höhenlage (die Vail-Skigebiete liegen zwischen 2.300 und knapp 4.000 Metern hoch!), andererseits dem extrem trockenen Klima. Aber Achtung: Die große Höhenlage ist auch sehr anstrengend!

Die Kanadischen Rocky Mountains bieten ähnliche Verhältnisse mit Powder – satt, soweit das Auge reicht –, liegen aber nicht so extrem hoch. Die bekanntesten und schönsten Skireviere Kanadas sind Banff (mit den einzelnen Skigebieten Sunshine Village, Mount Norquay und Lake Louis) sowie Whistler. Da die Rocky Mountains aber rein in Nord-Süd-Richtung verlaufen, kann es in Banff im Hochwinter bitterkalt werden, wenn der Nordwind ungebremst vom Nordpol herunter pfeift!

Anders gibt sich das Klima im kanadischen Parade-Skiressort Whistler im äußersten Südwesten Kanadas, wo im Februar  2010 (gemeinsam mit Vancouver) die Olympischen Winterspiele stattfanden. Hier ist wegen der Nähe zum Pazifik mit Wetterkapriolen zu rechnen: Plötzliche Wetterwechsel und schwere Schneefälle oder gar Regen im Winter sind keine Seltenheit. Stabilster Skimonat ist meist der Februar, Dezember und Jänner können beißend kalt sein, im März beginnen oft schon die pazifischen Frühlingsstürme.

Spartipp:
Skitrips in die USA oder nach Kanada sind als Pauschalreisen über einen Reiseveranstalter wesentlich billiger, als wenn man individuell reist!

skigebiete_1Zum Abheben schön: Heliskiing

Das absolute i-Tüpfchen eines Skifahrerlebens ist ein Heliski-Trip nach Kanada. Hierfür bietet sich vor allem die Ostseite der Rocky Mountains an, denn sie ist wetterstabiler als die Westseite. Beste Reisemonate sind März bis Mai. CMH (Canadian Mountain Holidays) ist die größte Heliski-Gesellschaft weltweit und wurde vom Österreicher Hans Gmoser ins Lebens gerufen. Allein in der westkanadischen Provinz British Columbia gibt es elf CMH-Lodges bzw. Heliski-Reviere. Ein Skiareal für eine Lodge (mit rund 50 Gästebetten) hat locker die Größe von halb Vorarlberg! Aber Vorsicht: Heliskifahrer dürfen keine Schönwetterskifahrer sein: Die Rotorblätter der gewaltigen Helikopter treiben einen die Schneekristalle bis in die Unterwäsche hinein. Und konditionelle Stärke ist die absolute Voraussetzung für einen Heliski-Trip!

 




 

besser REISEN Tipps:

Frankreich www.franceguide.com

Megève (Hochsavoyen)
Skigebiet Evasion Mont Blanc: 445 km Pisten (40 % leicht, 46 % mittel, 14 % schwer), 1.113 bis 2.353 m Seehöhe;
www.megeve.com

Les Arcs (Savoyen)
Skigebiet Paradiski (Les Arcs & La Plagne): 425 km Pisten (43 % leicht, 35 % mittel, 22 % schwer), 1.200 bis 3.250 m Seehöhe;
www.lesarcs.com
, www.paradiski.com, www.savoie-mont-blanc.com  
Hoteltipp: Arc 1950 Résidences 4* www.arc1950.com, Tel. +33/479 23 10 00)
Val d’Isère (Savoyen)
Skigebiet „Espace Killy“ (Val d’Isère & Tignes): 300 km Pisten (65 % leicht, 25 % mittel, 10 % schwer), 1.550 bis 3.456 m Seehöhe;
www.valdisere.com, www.espacekilly.com, www.savoie-mont-blanc.com
Hoteltipp: Hotel Grand Paradis 3* www.hotelgrandparadis.com, Tel. +33/479 06 11 73)

Schweiz www.myswitzerland.com

St. Moritz

Drei Skigebiete (Corviglia, Corvatsch-Furtschellas, Diavolezza-Lagalb) mit 350 km Pisten (20 % leicht, 70 % mittel, 10 % schwer), 1.750 bis 3.303 m Seehöhe. 
www.engadin.stmoritz.ch
, www.stmoritz.ch, www.celerina.ch.
Hoteltipp: Hotel Misani 3* in St. Moritz-Celerina www.hotelmisani.ch, Tel. +41/81/839 89 89)

Jungfrauregion

Grindelwald, Wengen, Mürren
Jungfrau Winter (Kleine Scheidegg/Männlichen, Schilthorn/Piz Gloria, Grindelwald/First) mit 214 km Pisten (32 % leicht, 49 % mittel, 18 % schwer), 1.050 bis 2.973 m Seehöhe.  
www.jungfrauwinter.ch
, www.wengen-muerren.ch, www.grindelwald.com, www.schilthorn.ch, www.gofirst.ch, www.lauberhorn.ch
 

USA

Vail-Resorts (Colorado)

Das weltgrößte Skigebiet, die Vail-Resorts in Colorado mit Vail, Beaver Creek, Breckenridge, Keystone & Arapahoe-Basin können mit einem Skipass erobert werden: insgesamt 5.038 ha Pistenfläche und 617 unterschiedliche Abfahrten! 18 % leicht, 35 % mittel, 47 % schwer; 2.255 bis 3.962 m Seehöhe. (In den USA und Kanada werden im Gegensatz zu Europa nicht Pistenkilometer, sondern Pistenflächen angegeben. Zum Vergleich: Das ganze Skigebiet Arlberg mit Lech und St. Anton hat eine Pistenfläche von 970 ha).
www.snow.com , www.snowusa.com, www.vailresorts.de, www.vail.com, www.beavercreek.com; www.breckenridge.com; www.keystoneresort.com

Kanada

www.travelalberta.com, www.HelloBC.com, www.meinkanada.com

Whistler (British Columnbia)

3.307 ha Pistenfläche, 200 unterschiedliche Abfahrten (17 % leicht, 55 % mittel, 28 % schwer); 653 bis 2.284 m Seehöhe.
www.whistlerblackcomb.com, www.tourismwhistler.com

Ski Banff (Alberta)

Banff besteht aus den drei Skigebieten Sunshine, Mount Norquay und Lake Louise. Insgesamt 274 verschiedene Abfahrten und 1.830 ha Pistenfläche (24 % leicht, 37 % mittel, 39 % schwer); 1.630 bis 2.690 m Seehöhe.
www.skibig3.com, www.skibanff.com, www.sunshinevillage.com, www.banfflakelouise.com, www.skilouise.com, www.banffnorquay.com

Spezialisten für Skireisen nach Amerika:

www.dertour.at, www.wingert.de, www.faszination-ski.de, www.canusa.de, www.argusreisen.de, www.crd.de, www.hagenalpintours.de, www.stumboeck.com.

Heliski Kanada

CMH (Canadian Mountain Holidays) ist weltweit die größte Heliski-Gesellschaft mit elf Lodges und Revieren in British Columbia www.canadianmountainholidays.com.
CMH-Vertretung Österreich: www.cmh-heliskiing.com, Tel. 06582/72 150.
Spezialist für Heliski in Österreich ist Kuoni-Reisen: www.heliskiing-cmh.com, Tel. 02622/216 25.

 

Text & Fotos: Claudia Jörg-Brosche

 

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