nullbild


(c)Steiermark Tourismus_Ikarus.ccWahrer Winterzauber

Im Winter trägt die sonst so grüne Steiermark ein strahlend weißes Kleid. Ski- und Boardvergnügen stehen nun an allererster Stelle, aber auch abseits der Pisten weiß man hier mit ursprünglicher Pracht zu begeistern.

Majestätische Gipfel begrenzen den Horizont, Schneeweiß und Himmelsblau, so weit das Auge reicht. Im Gesicht warme Sonnenstrahlen, unter den Brettern Pulverschnee – wer an einem kristallklaren Wintermorgen die erste Spur zieht, spürt echte Freiheit. Alpinsportler erleben auf den steirischen Berggiganten von Dezember bis Ostern schneesichere Höhenflüge. Perfekt präparierte Pisten, unverspurte Tiefschneehänge, Funparks und Halfpipes garantieren in den weitläufigen Skigebieten wie der 4-Berge-Skischaukel Schladming-Dachstein, der Tauplitz, dem Kreischberg und dem Stuhleck ebenso wie in den gemütlich-charmanten Familien-Skiorten ungetrübten Schneespaß für Einsteiger, Könner und Familien. Man darf sich hier aber auch auf die Pausen freuen, denn in der Steiermark gibt es noch authentisch urige Almhütten. Wenn’s draußen eisig ist, wärmt drinnen das knisternde Kaminfeuer – zeigt die Sonne sich mild, gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als an der warmen Hüttenwand zu sitzen oder dick eingepackt im Liegestuhl auf der Sonnenterrasse zu liegen, in der Hand eine Tasse mit dampfendem Kakao oder Jagatee …

©Hauser KaiblingWeltmeisterliches Skivergnügen

Das Nonplusultra für den Ski- und Boardfreak ist natürlich die Schladminger 4-Berge-Skischaukel, das Angebot hier ist einzigartig in ganz Österreich: 123 Pistenkilometer, 44 moderne Aufstiegshilfen sowie Beschneiungsanlagen sind auf internationalem Top-Niveau! Die Schladminger 4-Berge-Skischaukel verbindet die bekannten Skiberge Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm. Sehr sympathisch: Trotz aller Größe und Internationalität ist die typisch steirische Note allgegenwärtig. Die renommierte Mountain-Management-Studie „Best Ski Resorts“ bringt es auf den Punkt: Aktuell belegt Schladming demnach in der Kategorie „Bestes gastronomisches Angebot am Berg“ den 2. Platz. Besonders die Vielfalt der Gastronomiebetriebe trägt wesentlich zur Gästezufriedenheit bei. www.4berge.at

©Steiermark Toursimus/Ikaruss.cc_Tom LammMit der Extraportion Charme

Die großen Skigebiete kennt man als Skifahrer. Der Rummel, das Après-Ski und das gesellschaftliche Treiben werden von vielen geliebt, und von vielen wird auch darüber berichtet. Darüber hinaus gibt es aber hier noch viele kleinere Skigebiete, wo die Kleinsten fernab vom Trubel ihre ersten Schritte wagen, Pflugbogen und Schwünge lernen – und deren Betreiber mit viel Herzblut bei der Sache sind. Die Stärke der Familien-Skigebiete liegt in ihren kleinen Strukturen, denn hier ist der Pistenplan noch übersichtlich und die Betreuung persönlich. Hier nennt der Liftwart schon nach wenigen Fahrten „seine kleinen Skiasse“ beim Namen, hilft ihnen bei allen Problemchen und Herausforderungen, die es zu Beginn halt so gibt, höchstpersönlich. Hier können die Eltern auch mal etwas abseits der Piste vor der Hütte entspannt im Liegestuhl Platz nehmen und haben noch immer ihre Kinder im Blick. Nicht zuletzt überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis. www.steiermark.com/ski

©Schladming Dachstein_ RaffaltFrau Holle ungeschminkt

Besonders ursprünglich gestaltet sich der Wintersport abseits der Pisten. Eins werden mit der Winterlandschaft – auf verschneiten Waldwegen, zwischen meterhohen Schneewänden, auf perfekt präparierten Loipen oder unberührten Tiefschneehängen. Den funkelnden Schneekristallen im Sonnenlicht zusehen, die Zeit vergessen, Unbekanntes erkunden – und dabei sich selbst entdecken. Der steirische Winter präsentiert sich facettenreich, abseits des Alpinvergnügens zeigt er sich idyllisch bei Schneeschuhwanderungen oder Schlittenfahrten, romantisch bei Fackelwanderungen, rasant bei Rodelpartien und um Runden voraus auf Langlaufloipen und Skatingstrecken.

Was Schladming für den Alpinsportler, ist Ramsau am Dachstein für den nordischen Skisportler: ein Eldorado, das seinesgleichen sucht. Das 220-km-Loipennetz der Ramsau, auf einer Höhenlage von 1.100 bis 2.700 Metern und in sämtlichen Schwierigkeitsstufen, verspricht Glücksgefühle für Genussläufer und Spitzensportler. Ein Höhepunkt ist die Nachtloipe im Langlaufstadion in Ramsau Ort, die täglich bis 21:00 Uhr beleuchtet ist. Ein weiterer Service ist der Kinderlanglaufpark, der die Kleinsten spielerisch ans Langlaufen heranführt. www.ramsau.com

Wer als ambitionierter Sportler vom Bergabfahren allerdings nicht lassen kann, wählt die Variante des Skitouren-Gehens – etwa am Dachsteingletscher, der unzählige Skitouren, Übergänge und Steilabfahrten zu bieten hat. Eine der schönsten Skitouren des gesamten Alpenraums ist die Dachstein-Querung, „Österreichs National-Skitour“, die in fast 2.700 Meter Seehöhe auf steirischer Seite startet und ins oberösterreichische Obertraun führt. Shuttlebusse bringen die Tourengeher zurück nach Ramsau. www.derdachstein.at

©Steiermark Tourismus/Ikarus.ccEine sichere Sache

Aber auch im Gesäuse lässt es sich nach Herzenslust über jungfräuliche Hänge bretteln. Sie haben ein wenig Federn davor, sich alleine in den hochalpinen Winter zu stürzen? Beim Skitouren-BaseCamp bekommen die Gäste von den Bergführern in vier Tagen das komplette Rüstzeug für leichte und mittelschwere Skitouren in die buchstäbliche Spur gelegt. Nach dieser Qualitätsausbildung in kleinen Gruppen hat man ein Gefühl für den Berg entwickelt und weiß, sich selbstständig und kompetent im hochalpinen Raum zu bewegen. Geführte Skitouren, Skitouren-Seminare und Lawinenkunde gibt es weiters im Murtal und in Hohentauern.

Wer die Sache nicht gar so rasant anlegen, sondern eher im Gegenteil das Tempo bewusst drosseln möchte, findet im Nationalpark Gesäuse ebenso wie im Naturpark Steirische Eisenwurzen optimales Terrain. Schneeschuhtouren mit oder ohne Bergwanderführer geleiten in die schönste Stille und folgen in Begleitung eines Berufsjägers den Spuren des scheuen Rotwilds. Genächtigt wird am schönsten Ende der Welt, im Bergsteigerdorf Johnsbach, oder im spirituellen Zentrum des Gesäuses, in Admont. www.gesaeuse.at

©Parktherme Bad Radkersburg/Harald EisenbergerKleiner Fußabdruck

Sie gehören zu jenen Menschen, die sich im Winter am liebsten vor dem Kamin einkuscheln? Dann tauschen Sie doch diesen lauschigen Platz mit einem Becken voll wohltuend warmem Wasser:
Am südlichsten Zipfel der Steiermark ist man im Jahr 1978 im Zuge von Erdölbohrungen auf eine besonders ergiebige Heißwasserquelle gestoßen – die Bad Radkersburger Thermalquelle. Der Unmut, anstatt Erdöl „nur“ heißes Wasser gefunden zu haben, verflog rasch: Heute ist man stolz auf das heiße Quellwasser, das über Jahrtausende hinweg rund zwei Kilometer unter der Erde eingeschlossen war und sich dort mit wichtigen Mineralstoffen angereichert hat. Durch die einzigartige Zusammensetzung des Bad Radkersburger Thermalwassers gilt der Kurort als gesündestes Pflaster Österreichs. Die gute Nachricht für Erfrorene: Im 36 Grad warmen Quellbecken mit zahlreichen Sprudelattraktionen und der höchsten Zufuhr an frischem Thermalwasser entfaltet sich die gesundheitsfördernde Wirkung am besten.

Die gute Nachricht für Umweltbewusste: Für die Thermalwasserbecken wird das heiße Quellwasser von 80 Grad Austrittstemperatur auf angenehme 34 bis 36 Grad abgekühlt – die überschüssige Wärme wird umfassend ökologisch genutzt, indem man den gesamten Heiz- und Warmwasserbedarf damit deckt respektive sie in Energie umwandelt. So erstreckt sich rund um die Parktherme eine CO2-freie Zone. www.parktherme.at

©Mariazeller Land/www.mariazellerland-blog.atHochsaison fürs Christkindl

Der frühe Winter beschert der Steiermark aber auch noch ein paar besonders stimmungsvolle Wochen: den Advent. Traditionsreich und besinnlich gestaltet sich die Vorweihnachtszeit im Joglland. Die Christmettenwanderung zu Ehren Peter Roseggers sowie Sonnwend am Teufelstein sorgen für geradezu meditative Weihnachtsstimmung, während beim Christbaumkugelmarkt unter dem Motto „Die größte steirische Christbaumkugel und ein Dorf voller Laternen“ in St. Jakob im Walde handgefertigter Baumschmuck mit Kinderaugen um die Wette leuchtet. www.joglland-waldheimat.at

Strahlende Adventmärkte in den Städten von Mariazell bis Leoben, traditionsreiche bergmännische Adventveranstaltungen sowie ursprünglich vorweihnachtliche Stimmung beim jagdlichen Advent in Turnau oder beim Trofaiacher Weihnachtszauber im Stockschloss: Rund 50 (!) Adventmärkte machen die Hochsteiermark zur Advent-Hochburg. Praktischerweise hat man hier für jedes der fünf Wochenenden ab 21. November eine Adventtour ausgearbeitet, die dem Gast als Leitfaden durch die Region dient. www.hochsteiermark.at

Freilich, die Weihnachtseinkäufe gehören ja auch noch erledigt – und hier kommt Graz ins Spiel: Das Angebot ist großstädtisch und das Flair dazu höchst stimmig: Zwischen den liebevoll herausgeputzten, modernen Geschäften sind 14 Advent- und Weihnachtsmärkte aufgebaut, allesamt in bequemer Fußdistanz erreichbar. Höhepunkte im Grazer Adventgeschehen sind die überdimensionale Eiskrippe mit lebensgroßen Figuren, der Krippenweg und der leuchtende Adventkalender am Rathaus. Für kleine Gäste gibt es jeden Sonntag ein abwechslungsreiches Familienprogramm und sogar einen speziellen Kinderadvent in der Kleinen Neutorgasse mit Nostalgie-Riesenrad, Karussell, Märchenzug und Entenspiel. Und auch in der Kinderwelt am Karmeliterplatz entsteht heuer wieder eine Erlebniswelt mit zahlreichen Attraktionen wie einem Eislaufplatz und einem tollen Kinderbastel- und Unterhaltungsprogramm. So lässt sich sogar die Warterei aufs Christkindl in bester Laune ertragen. www.graztourismus.at


Text:
Redaktion
Fotos: Steiermark Toursimus/Ikaruss.cc (3), Hauser Kaibling (1), Schladming Dachstein/Herbert Raffalt (1), Parktherme Bad Radkersburg/Harald Eisenberger (1), Mariazeller Land/www.mariazellerland-blog.at (1)

 

 

FMW18 160x600px Skyscaper Besser Reisen