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Insider-Tipps Budapest

Kettenbrücke, Fischerbastei, stilvolle Thermalbäder. Deftige Küche und köstliche Mehlspeisen. Nationalmuseum, Kunsthalle, Antiquitätengeschäfte und eine lebendige Kulturszene. Die Gründe, nach Budapest zu reisen, sind so vielfältig wie die Stadt selbst.

 

 

 

Balázs Kovács©Ungarn Tourismus

BALÁZS KOVÁCS

Direktor Balázs Kovács wurde 1975 in Budapest geboren und leitet seit 2008 das ungarische Tourismusamt in Wien. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Zu seinen Hobbys in der spärlichen Freizeit zählen Reisen, fremde Kulturen, Geschichte und Sport.
Das schönste Hotel:

Das Aquaworld Resort Budapest liegt im Norden der Stadt, 25 Minuten vom Zentrum entfernt. Es bietet komfortable Zimmer, ideal für Geschäftsleute, aber auch Familien. www.aquaworldresort.hu

Die Jugendstilbäder wie das Gellértbad sorgen für Wellness und sind gleichzeitig Sehenswürdigkeiten.


Kulinarische Highlights:

Budapest erlebt momentan eine Gourmetrevolution. Die Palette ist breit, von Top-Snackbars, Kochkursen bis zu sternegekrönten Restaurants. Hinzu kommen die „Ruinenkneipen“, auf Ungarisch „kertek“, die vor etwa zehn Jahren verlassene Innenhöfe eroberten. Heute findet man sie überall im 7. Bezirk.

Die tollsten Bars:

Die Leser von „Lonely Planet“ haben dem A38 Schiff-Restaurant und Bar den Titel „Die beste Bar der Welt“ verliehen, die drittbeste ist Szimpla Kert.
www.a38.hu; www.szimpla.hu

Der beste Shoppingtipp:

Die Gebäude in der Deák-Ferenc-Straße – Bécsi-Straße wurden vor ein paar Jahren renoviert und als Fashion Street hergerichtet: Damit hat Budapest auch eine Shoppingmeile wie Paris, Mailand oder London. www.fashionstreet.hu

Mein persönlicher Tipp:

Die Modellbauausstellung „Miniversum“ bietet ein tolles Familienprogramm. Dabei handelt es sich um eine riesige Modelleisenbahn, bei der ungarische Sehenswürdigkeiten in hundertfacher Verkleinerung zum Leben erwachen. www.miniversum.hu

Was man unbedingt machen soll:

Die Budapester Bäder in schön renovierten Jugendstil-Gebäuden sind einzigartig auf der Welt. Auch ein Opern- oder Konzertbesuch ist sehr zu empfehlen. www.budapestinfo.hu

 

Lendvai©PrivatZSÓKA UND PAUL LENDVAI

Die Verlegerin und Lektorin Zsóka Lendvai gründete den „Nischen Verlag“, der neue ungarische Literatur ins Deutsche übersetzt. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem bekannten Osteuropa-Kommentator Paul Lendvai, kehrt sie oft in ihre Geburtsstadt Budapest zurück.
Das schönste Hotel:

Das Vier-Jahreszeiten (Gresham Palace) ist ein prachtvoller Bau aus dem Jahr 1906 direkt bei der Kettenbrücke, der 2004 originalgetreu renoviert und zu einem Luxushotel der Kette Vier-Jahreszeiten umgebaut wurde. Nicht ganz billig, aber zumindest ein Kaffee in der Lobby-Bar sollte sich ausgehen.

Die Markthalle wurde in der gleichen Epoche wie der Eiffelturm errichtet: Ihre Konstruktion basiert auf Stahl. Ihre Fassade indes ist mit glasierten Ziegeln versehen.Die tollste Bar:

Das Lámpás Pub ist ein Kellerlokal und eine Kleinbühne, neben dem Spinoza Café, im Herzen des ehemaligen Judenviertels. Interessante Bands sorgen für Livemusik. www.alampas.hu

Das schönste Restaurant:

Das Rosenstein Vendéglő in der Nähe des Ostbahnhofs serviert die beste echt traditionelle jüdisch-ungarische Küche. Täglich wechselnde Speisen wie „töltött káposzta“ (gefüllte Kohlrouladen) oder „lecsó“ (Gemüseletscho) schmecken wie aus Großmutters Küche. www.rosenstein.hu

Die aufregendste Sehenswürdigkeit:

Über 150 Marktstände in einer prächtigen, bahnhofsgroßen Markthalle: In der Nagy Vásárcsarnok geht es hoch her. Ex-Premierministerin Margaret Thatcher hat bei einem offiziellen Besuch, als erste westliche Regierungschefin, hier Paprika gekauft – noch unter dem Kádár-Regime.

Was man besser unterlässt:

Taxis, vor allem am Flughafen, am Bahnhof oder vor den großen Hotels, ohne Einschaltung des Taxameters zu nehmen.

Unser persönlicher Tipp:

In den späten Abendstunden oder in der Nacht einen Spaziergang im Budapester „Bermudadreieck“ um die Király-, Wesselényi- und Kazinczy-Straße unternehmen.

 

Ernst Gelegs©Thomas RamstorferERNST GELEGS

Der Auslandskorrespondent baute im Jahr 2000 das ORF-Osteuropabüro in Budapest auf. Von der ungarischen Hauptstadt aus betreut der Wiener mit böhmischer Großmutter und ungarischen Wurzeln Ungarn, die Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und Moldawien.

Das tollste Restaurant:

Ich kenne keinen Ort, wo man authentischer die ungarische Küche genießen kann, als im Kéhli Vendéglő. Die Spezialitäten sind Rindfleischsuppe mit Markknochen und „paprikás krumpli“ (Paprikakartoffeln). www.kehli.hu

Besonders am Abend ist eine Bootsfahrt auf der Donau zu empfehlen.Die tollste Bar:

Mit Gästen gehe ich gerne auf einen Drink in die Aqua Lounge Bar im Marriott Hotel. Von der Terrasse der Bar genießt man einen schönen Blick auf den Burgpalast. www.marriott.de

Die aufregendste Sehenswürdigkeit:

Bei der Zitadelle auf dem Gellértberg ein Blick auf die Stadt – das ist zu jeder Tages- und Nachtzeit ein atemberaubendes Erlebnis.

Der beste Shoppingtipp:

Das Westend Bevásárlóközpont, gleich beim Budapester Westbahnhof (Nyugati pályaudvar), ist eines der größten Shoppingcenter der Stadt. Große Auswahl an internationalen Marken (Kleidung, Schuhe), man findet auch Kinos und Restaurants in der Mall. www.westend.hu

Mein persönlicher Tipp:

Mit RiverRide, dem schwimmenden Bus, erlebt man eine außergewöhnliche Stadtrundfahrt. Zuerst kurvt man auf den Straßen, dann verwandelt sich der Bus in ein Schiff, und die Passagiere können die schönen Gebäude auch von der Donau aus bewundern. www.riverride.de

Was man besser unterlässt:

Lassen Sie sich nicht von hübschen Mädchen ansprechen, die oft Hand in Hand die Váci utca entlangschlendern. Sie führen Sie in Abzockerlokale und sind längst verschwunden, bevor die dicke Rechnung kommt.

Was man unbedingt unternehmen soll:

Eine geführte Tour durch das Parlament. Besonders am Abend ist eine Bootsfahrt auf der Donau zu empfehlen, Angebote mit oder ohne Musik und Dinner. www.legenda.hu

 

Interviewer: Irene Mayer-Kilani
Fotos: Shutterstock, Thomas Ramstorfer (1), Ungarn Tourismus/Wilke (1), Privat (1)

 
 

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