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Safari intensiv

Rein in den Jeep und ran an die Löwen – gut und schön. Aber es geht noch viiieeel besser! Wir dürfen Ihnen hier drei der außergewöhnlichsten Safarierlebnisse vorstellen.

Nach einem Eco Training in Afrika wissen Sie, welcher Hase hier gelaufen ist.

Eco Training

War das ein Leopard, der hier seine Spuren hinterlassen hat? Wie kann man ihn anhand seiner Spur ausfindig machen? Welchen Aufschluss geben Gräser, Sträucher und Bäume über die Tierwelt? Wie bewege ich mich geschickt im Busch? Fragen, die im Rahmen einer normalen Safari nur gestreift werden, finden bei Eco Training ausführliche Erläuterung. Eco Training gilt als eines der ältesten und erfahrensten Trainingszentren für die Aus- und Fortbildung von Safariführern und Rangern im südlichen Afrika – in Kooperation mit Abendsonne Afrika können auch interessierte Gäste an speziellen Programmen teilnehmen, die tief in die Materie eintauchen lassen.

Erfahrene Ausbilder begleiten die Safarigäste in den Busch, unternehmen mit ihnen aufschlussreiche Wildbeobachtungsfahrten und Wanderungen und spannen sie gleich zur Arbeit ein: Wildtiere zählen, Patrouillenfahrten, Erosionskontrolle und vieles mehr werden praktisch erlebt, dazu gibt’s Anschauungsunterricht in Sachen Tiergesundheit, Buschfeuer, Ökosystemmanagement oder Anti-Wilderei-Aufsicht. In Summe wird das Verständnis für die zugrundeliegenden Zusammenhänge der Natur geschärft – Ökologie, Geologie, Boden- und Pflanzenkunde sowie die Interaktion zwischen kleinen und großen Spezies in der Natur sind weitere Puzzlesteine der Ausbildung. Bei einem Besuch kleinerer Dörfer, um bei den Bewohnern noch mehr Bewusstsein für den Natur- und Tierschutz zu schaffen, erhält man zudem auch Einblicke ins wahre afrikanische Leben.

Angeboten wird das Eco Training in zwei Wildschutzgebieten: Im nördlichsten Teil des Kruger-Nationalparks, an der Grenze zu Simbabwe und Mosambik, liegt die ca. 24.000 Hektar große Konzession Makuleke, die mit mystischen Fieberakazienwäldern, unzähligen jahrhundertealten Affenbrotbäumen, malerischen Schluchten, weiten Grasebenen und dichtem afrikanischem Flussregenwald bezaubert. Rund 250 Kilometer nordöstlich davon liegt das berühmte Mashatu-Wildreservat im Tuli-Block in Botswana. Der Unterschied in der Tier- und Pflanzenwelt ist enorm: Dieses Gebiet hat im Schnitt nur neun Regentage im Jahr!

Walking Safari (c) Robin PopeBush Walking

Es gibt wohl kaum authentischere Afrika-Eindrücke, als sich mit einem erfahrenen Guide und einem Ranger zu Fuß durch die Nationalparks und Wildschutzgebiete zu bewegen. Eine Safari auf eigenen Füßen zu erleben ist etwas komplett anderes als aus dem Fahrzeug heraus. Alles ist intensiver, und man hat das Gefühl, die Wildnis jetzt erst richtig zu fühlen, zu riechen und zu hören. Wir lesen die Spuren der verschiedensten Tiere, nähern uns behutsam Antilopen und Giraffen und lernen viel über das komplexe Verhalten von Elefanten und Büffeln, denen wir auf unserem Weg begegnen. Wir kosten von der Frucht des Tamarindenbaumes und riechen den süßlichen Geruch der männlichen Giraffen, bevor wir sie überhaupt zu Gesicht bekommen. Wir pausieren an einem malerischen Teich, in dem Nilpferde sich durch die Wasserpflanzen fressen und Störche nach Fischen schnappen. Stellen wir in Bewegung für die meisten Tiere eine Bedrohung dar, so entspannen sie sich, wenn wir uns ruhig auf den Boden setzen. So können wir in aller Ruhe elegant vorbeiziehende Giraffen, Warzenschweine auf der Suche nach nahrhaften Gräsern und Wurzeln sowie junge Antilopenmännchen bei ihren Rangkämpfen beobachten – all dies sind Erlebnisse einer spannenden Walking Safari in Sambia.

Die „Große Wandersafari“ im Südluangwa-Nationalpark in Sambia zum Beispiel umfasst fünf Tagesetappen von jeweils etwa zehn Kilometern entlang des Flusslaufes des Mupamadzi, übernachtet wird in einem komfortablen und schönen Camp. Die Landschaft besticht durch Einsamkeit und Wildnis, das Gelände und die Tierwelt sind abwechslungs- und artenreich. Von der Ameise bis zum Büffel, vom kleinsten Vogelnest bis hin zur Verfolgung von Löwenspuren – all diese Aspekte des Busches ziehen in ihren Bann. Das „Luangwa Bush Camping“ ist noch eine Spur abenteuerlicher: Die Wanderungen führen tief in den Busch, durch eine der lagunenreichsten Gegenden des Luangwa-Parks. Übernachtet wird in mobilen Camps, die von der Crew liebevoll aufgeschlagen werden.

Neue Safariperspektiven beim Wandern durch den Busch oder beim Kanu fahren. Empfiehlt sich aber nur mit wirklich erfahrenen Guides, die auch jede Menge Hintergrundwissen vermitteln.  (c) Great Plains Conservation
Kanu-/Wandersafari

Nördlich des Okavango-Deltas befindet sich das Linyanti-Feuchtgebiet, eines der attraktivsten Gebiete im Norden Botswanas, das eine großartige Vielfalt an Wildtieren und Vögeln aufweist. Hier liegt der Selinda Spillway, ein Wasserweg, der zwischen dem Okavango-Delta und dem Linyanti-Gebiet verläuft. Die weiten Ebenen und offenen Savannen zaubern hier eine atemberaubende Landschaft und sind hervorragend zur Wildbeobachtung geeignet.

Da der Wasserstand des Selinda Spillway saisonalen und zyklischen Schwankungen unterliegt und daher nicht jederzeit auf dem Wasserweg gefahren werden kann, wird die Strecke zum Teil per Kanu und zum Teil zu Fuß zurückgelegt. Bezüglich des Verlaufes gibt es daher – je nach Wasserstand – zwei Optionen: Kombination aus Kanu- und Wandersafari oder reine Wandersafari, wenn Kanufahren nicht möglich ist.

So oder so: Atemberaubende Eindrücke und faszinierende Perspektiven ergeben sich dem Reisenden – in vollkommener Ruhe und Exklusivität. Unter anderem können oftmals Elefanten, Büffel, die seltenen Wildhunde und verschiedene Antilopenarten vom Wasser und vom Land aus beobachtet werden, aber auch über 300 Vogelarten sind in diesem Gebiet beheimatet. Professionelle und lizenzierte Guides begleiten die Kleingruppen, die in mobilen Zeltcamps inmitten der Wildnis übernachten.


besser REISEN Info

Eco Training

6 bis 14 Tage Makuleke-Konzession im Kruger-Nationalpark/Südafrika bzw. Mashatu-Wildschutzgebiet im Tuli-Block/Botswana: tägliches Programm mit Themensafaris, z. B. zu Grundlagen der Ökologie und Geologie, zu Spurenlesen und -verfolgen, Tierverhalten und -identifikation, Umwelt- und Naturschutz. Inkl. VP, ab/bis Makuleke bzw. Mashatu, pro Person ab € 999/6 Tage bzw. € 1.722/14 Tage. Weitere, auch länger dauernde Programme auf Anfrage.

Bush Walking in Sambia

„Best of Sambia“ – 7 Tage Safari im Südluangwa-Nationalpark plus 3 Tage/2 Nächte Buschwandern. Inkl. VP, ab/bis Lusaka, pro Person ab € 5.497.

Kanu-/Wandersafari

5 Tage/4 Nächte Kanu-/Wandersafari durch die traumhafte Linyanti-Region/Botswana. Inkl. VP, ab/bis Selinda Airstrip, pro Person ab € 2.998.

 

Infos, Buchungen, individuelle Reiseprogramme sowie weitere Reisen ins südliche Afrika bei Abendsonne Afrika, Tel.: 01/969 41 06, www.abendsonneafrika.at

 

 

Text: Redaktion
Fotos: Abendsonne Afrika/Robin Pope (1), Great Plains Conservation (1), EcoTraining (1)

 
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