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Tschechien

Heuer feiert man in Tschechien das Jahr des Barocks – untrennbar verbunden mit der Zeit der Habsburger in Böhmen und Mähren. Die überschwängliche Pracht sollte damals den Untertanen Gottesfurcht lehren, heute begeistert sie den Kulturreisenden. Aber auch der Naturliebhaber kommt nicht zu kurz, Gärten, Parks und gestaltete Landschaften laden zum Staunen ein.

schloss veltrusy

Schloss Veltrusy

Im verhältnismäßig kleinen Tschechien gibt es mehr als 250 Barockschlösser. Fast in jedem zweiten Dorf findet sich so ein prachtvoll dekorierter Adelssitz harmonisch in die Landschaft integriert. Das hochbarocke Schloss Veltrusy in der Nähe von Prag besticht durch perfekte Symmetrie: Das Hauptgebäude in Form des Buchstabens X symbolisiert einen auf einer Blume sitzenden Schmetterling, das Hufeisen der Seitenflügel umgibt einen durch allegorische Skulpturen abgeschlossenen Ehrenhof. Das Schloss des Grafen Antonín Chotek wurde zwar später im klassizistischen Stil umgebaut, das hat der für den Hochbarock typischen Monumentalität und Dynamik jedoch keinen Abbruch getan. Der wunderschöne englische Park drumherum hat den Charakter eines Zierbauernhofes und gehört zu den ältesten und größten in Mitteleuropa.

 

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Kulturlandschaft Lednice-Valtice

Die beiden nur wenige Kilometer voneinander entfernten Schlösser Lednice und Valtice sind durch eine elegante Parklandschaft miteinander verbunden, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Schloss Lednice fällt mit seiner neogotischen Optik aus dem barocken Rahmen, dafür besticht Schloss Valtice, der ehemalige Sitz der österreichischen und mährischen Herren der Liechtensteiner, mit opulentem Dekor und spätbarockem Theater. Die eigentliche Attraktion des Areals direkt an der Grenze zum österreichischen Nordosten ist aber sowieso der Park: Die künstlich angelegte Landschaft mit ihren vielen Seerosenteichen, Wäldern, Blumenwiesen und wertvollen Bäumen ist über Jahrhunderte gewachsen und wurde von Wiener Architekten mit allerlei romantischen Bauten in verschiedenen Stilrichtungen bestückt.

 

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Schloss Duchcov

Wer auf den Spuren des Frauenlieblings Casanova wandeln will, muss nicht unbedingt nach Italien reisen: In Nordböhmen, unweit des Kurortes Teplice, verbrachte er die letzten 13 Lebensjahre auf Schloss Duchcov. Er betreute die Bibliothek, ordnete seine Erinnerungen und schrieb an seiner Biografie, bis er 1798 hier verstarb. Zu den weiteren bekannten Schlossbesuchern zählten etwa der russische Zar Alexander I., der preußische König Friedrich Wilhelm, der österreichische Kanzler Metternich und Künstler wie Goethe, Schiller oder Beethoven. Das Schloss selbst ließ Johann Friedrich von Waldstein in den Jahren 1675–1685 anstelle eines älteren Renaissance-Sitzes erbauen. Im Jahr 1707 wurde es um zwei Seitenflügel erweitert, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts machte es eine klassizistische Anpassung durch.

 

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Český Krumlov

Der nach der Prager Burg zweitgrößte Burg- und Schlosskomplex in Tschechien bekam seine heutige Gestalt gerade zur Zeit des Barocks. Der Schlosspark, der Maskensaal, die Mantelbrücke, die Kapelle und der Speisesaal – sie alle sind vollendete Beispiele des barocken Geschmacks und Denkens. Der ausgedehnte, hoch über dem unglaublich adretten Städtchen Český Krumlov aufragende Komplex beinhaltet weiters ein voll funktionsfähiges Barocktheater, eines der am besten erhaltenen in der Welt. In den letzten Jahrzehnten wurde der barocke Schlossgarten mit drei Terrassen und einem wunderschönen, mit Skulpturen, Wassergottheiten, Nymphen und Tieren geschmückten Kaskadenspringbrunnen vollständig restauriert. Jedes Jahr im September gibt es hier ein großes Festival der Barockkunst.

 

Ensemble Kuks_Michal Vitasek_CzechTourism
Ensemble Kuks

Über einem kleinen Dorf mit zahlreichen Holzhäusern thront auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses nahe der polnischen Grenze ein monumentaler Barockkomplex, der einst zu den berühmtesten Kurbädern in den böhmischen Ländern gehörte. Nachdem nämlich eine Heilquelle entdeckt worden war, beschloss Graf Sporck Ende des 17. Jahrhunderts, ein Kursanatorium zu errichten, dessen reiches kulturelles Angebot in Form von rauschenden Bällen, Theatervorführungen und Jagdgesellschaften große Berühmtheit erlangte. Der Ruhm ist verflogen, geblieben ist barocke Herrlichkeit in ihrer Reinform. Speziell sehenswert sind hier das Hospital mit der Dreifaltigkeitskirche und einer geheimnisvollen Krypta sowie die barocke Apotheke, die zweitälteste Europas.

 

Zelena Hora _Libor Svacek_CzechTourism
Kirche Zelená Hora

Beim gewaltsamen Tod des tschechischen Nationalheiligen Johannes von Nepomuk erschienen der Sage nach fünf Sterne über seinem Kopf. Diese Legende nahm der geniale Barockarchitekt Santini-Aichl als Basis für den Entwurf der Wallfahrtskirche Zelená Hora. Der Grundriss der Kirche stellt einen fünfzackigen Stern dar, die Zahl fünf sowie der Stern tauchen als Symbole an zahlreichen weiteren Stellen in der Kirche auf: Im Kreuzgang befinden sich fünf Tore und fünf Kapellen, in der Kirche gibt es fünf Altäre und auf dem Hauptaltar fünf Sterne. Das gesamte Gelände im Herzen Tschechiens ist voll von mystischen Symbolen.

 

 

Holasovice_Frantisek Renza_CzechTourism

Holašovice

Das südböhmische Dorf Holašovice hat sich im Laufe seiner 800-jährigen Geschichte seine Dimensionen bewahrt: Bis heute kann man die ursprünglichen 17 Bauernhöfe mit ihren Scheunen und Pferdeställen sowie eine Schmiede, zwei Gaststätten und eine kleine Kapelle, die dem heiligen Johannes von Nepomuk geweiht ist, sehen. Trotzdem ist das hier kein Freilichtmuseum, die meisten Häuser sind bewohnt. Bekannt ist Holašovice jedoch für seinen prunkvollen Bauernbarock aus dem 19. Jahrhundert: Die Maurer verstanden es auf eigentümliche Weise, den Stil der großen Architekten nachzuahmen und an die Dorfhäuser anzupassen. Das Markenzeichen des UNESCO-zertifizierten Dorfes sind die bunten, bis ins Detail ausgearbeiteten Dachgiebel.


besser REISEN Info

Tschechisches Barockjahr 2017

In einer neuen, schön gestalteten Hochglanzbroschüre präsentiert die Tschechische Zentrale für Tourismus die barocken Schätze des Landes – bzw. eine Auswahl davon (kostenlos zu bestellen unter Tel. 01/892 02 99, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Auch im Internet hat man die Infos zum heurigen Barockjahr gut aufbereitet: www.barockintschechien.de. Mehr Infos zu Reisen nach Tschechien unter www.czechtourism.com.


Text:
Redaktion
Fotos: Czech Tourism/Libor Svacek (1), Michal Vitasek (1), Frantisek Renza (1); Shutterstock (4)

 

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
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