nullbild

AllRisk besserReisen 160x40

    besser Reisen auf Facebook:
..

 

   Besser Reisen - ein Produkt aus dem
  br-logo

 

Lotusgesäumte breite Flussarme, schmale Wasserläufe und enge Kanäle sind die Hauptverkehrsadern im Mekongdelta – jegliches Land dazwischen wird so zur Insel.Land des Wohlgefallens

Lange Zeit wurde Vietnam nur am Rande touristisch wahrgenommen – mittlerweile ist es zwar kein Geheimtipp mehr, aber doch noch vergleichsweise verschont von großen Besuchermassen. Dabei ist die Kombination perfekt: alte Kultur, tropischer Alltag und kokospalmengesäumte Strände zu unschlagbar günstigen Preisen.

 

Wäre Österreich so dicht besiedelt wie das Mekong-Delta, hätte es 50 Millionen Einwohner! Hier, wo der Mekong seine auf über 4.000 Kilometern angesammelten Wassermassen in einem breiten Fächer ins Südchinesische Meer entlässt, bleibt kein Quadratzentimeter Boden ungenutzt. Doch das hat durchaus seine Idylle: Ein Labyrinth aus Kanälen durchzieht das flache Delta und teilt das Land auf in Reisfelder, Obstplantagen und gartengrüne Bauerndörfer. Der Alltag dazu im tropischen Dauersommer mutet paradiesisch an: Mangos, Papayas, Rambutans, Drachenfrüchte, Kokosnüsse und Reiskörner reifen im Überfluss, und fürs Hauptgericht braucht man bloß mal kurz die Angel ins zu Wasser halten.

Stadt im Zweitakt

Sanft und anschmiegsam ist die feuchte Wärme im Delta, stickig fühlt sie sich im nahen Saigon an. Wobei die Stadt natürlich längst Ho Chi Minh City heißt, doch das kümmert ihre Bewohner herzlich wenig. Das Erste, was man von Saigon wahrnimmt, sind die unzähligen Zweiräder. Es ist nicht nur ihre gewaltige Masse, die einem den Mund offen stehen lässt, sondern auch ihr Fassungsvermögen und ihr Nutzungszweck. Für Familien werden die Mopeds zu Fünfsitzern, aber auch Eisblöcke für gekühlte Getränke und Metallstreben für den Bau, Bananenbüschel und Klimaanlagen werden auf Mopeds geschickt durch den Stadtverkehr manövriert. Dazwischen radeln die Schulkinder nach Hause. Erst nach und nach dringen die anderen Bilder Saigons ins Bewusstsein, denn die Stadt protzt nicht mit Tempeln, Fassaden oder Architekturdenkmälern – sie überfällt mit südostasiatischer Lebensfülle.

Als Fußgänger ist in Saigon bewegungstechnisch die Chamäleontaktik zu wählen: wie in Zeitlupe Zentimeter um Zentimeter nach vor tasten, abwägend die Tritte setzen, eventuell das bereits vorgestreckte Bein wieder zurückziehen. Als Anfänger hängt man sich am Besten an Einheimische an. Vom Strand ins Land

Freilich, die Küste des Südchinesischen Meeres kommt der Vorstellung von Urlaub ungleich näher als der Moloch Ho-Chi-Minh-Stadt. Zum Beispiel der Strand von Phan Thiet, nur wenige Autostunden nordöstlich gelegen, die feinsandigen Strände im populären Badeort Nha Trang oder die nicht minder einladenden Beaches auf dem halben Weg in den Norden. Hier trennt der Wolkenpass – klimatisch wie auch kulturell – Süd- von Nordvietnam, und auf beiden Seiten lohnt sich ein Stopp auch landeinwärts.

Unterhalb des Passes liegt das Kleinod Hoi An. Das kleine Städtchen verdankt seine besondere Anziehungskraft seinem Hafen, einst einer der umtriebigsten in der ganzen Region. Chinesische und japanische Händler, die wegen der eingefrorenen politischen Beziehungen der beiden Länder offiziell keinen Handel untereinander treiben durften, nutzten die gute Lage Hoi Ans, um miteinander ins Geschäft zu kommen. Praktischerweise ließen sie sich gleich hier nieder und verwandelten einen Teil des erworbenen Reichtums zu Holz und Stein in Form von schmucken Kaufmannshäusern, prächtigen Tempeln und stattlichen Versammlungshallen.

Als der Hafen im ausgehenden 19. Jahrhundert versandete, fiel Hoi An in einen Dornröschenschlaf, aus dem es nach ziemlich genau 100 Jahren vom Tourismus wachgeküsst wurde. In gelbgetünchte, ziegelgedeckte Kaufmannshäuser sind trendige Bars und schicke Cafés gezogen. In kühlen Ecken von Werkstätten sitzen Handwerker und überziehen biegsame Gerüste mit Seidenstoff zu Lampen oder schälen mit Hammer und Meißel Buddhafiguren aus Holz, die dann im Shop daneben verkauft werden. In jedem dritten Haus rattert eine Nähmaschine – flinke Hände schneidern die neuesten Modelle aus Paris in Windeseile nach Maß.

Die Bucht von Nha Trang zieht einen sieben Kilometer langen Bogen – vorgelagert sind zahlreiche Inselchens, wo es sich traumhaft in der Sonne liegen lässt. Bambuspinsel-Atmosphäre

Jenseits des Wolkenpasses präsentiert sich die alte Kaiserstadt Hue erhaben und majestätisch, selbst die hiesige Lebensart ist um eine Nuance gedämpfter als im Rest des quirligen Vietnam. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Kaiserpalast, nach dem Vorbild Pekings als verbotene Stadt errichtet. Geschwungene Ziegeldächer, knallrot lackierte Holzsäulen, bronzene Urnen, Drachendarstellungen, Porzellanscherbendeko, Goldfischteiche, Frangipani-Alleen, Bonsaigärten – das Auge verliert sich im Detail. Die Poesie Hues nimmt den Reisenden schnell gefangen, speziell wenn der Nebel sein milchiges Zwielicht über den alten Kaiserpalast, die künstlichen Seen und himmelstrebenden Pagoden entlang des Flusses der Wohlgerüche legt. Bei einer Bootstour eröffnet sich dann eine zum Charme des Ortes passende Landschaft wie aus dem Pinsel eines fernöstlichen Aquarellkünstlers.

Ähnlich pittoreske Landstriche hat das nördliche Vietnam noch mehrfach zu bieten, am bekanntesten ist die Bucht von Halong, wo sich über 3.000 weiblich gerundete Felsen aus dem Meer erheben. Diese Bucht ist nur mehr eine halbe Tagesreise von Hanoi entfernt, der Hauptstadt und ehemaligen Hochburg der Kommunisten, die sich heute ganz sympathisch der freien Marktwirtschaft hingibt: Die Altstadt ist ein einziger riesiger Markt, auf dem es vom Bambuspinsel bis zum Plastikkübel, vom Lampion bis zur Acryldecke, von rosa Glückwunschkarten bis zum Blechsarg alles und noch mehr zu kaufen gibt. Dazwischen dampfen die Nudelsuppen und brutzeln die Hühnerhaxen in den Garküchen. Ein verführerischer Duft liegt in der Luft, Lachen hallt durch die Gassen. Gegen Hanois Altstadt sehen die Shoppingzentren bei uns zu Hause ziemlich fade aus.

Malerisch dümpeln die Fischerboote am Thu Bon Fluss, der bei Hoi An ins Meer mündet. besser REISEN Infos

Sundowner mit Geschichte

Von der Dachterrasse des Rexhotels aus hat man einen schönen Blick über Saigon, das Hotel selbst hat es im Vietnamkrieg zu Berühmtheit gebracht: Hier hielten die Amerikaner jeden Nachmittag ihre Pressekonferenzen ab, die von den Reportern als Märchenstunde bezeichnet wurden. www.rexhotelvietnam.com

Kleiner Strandguide

Lagunenhaft türkisfarbiges, kristallklares Meer macht Nha Trang zum vietnamesischen Tauch- und Schnorchelzentrum. Romantiker besuchen die Trauminsel Phu Quoc westlich des Mekong-Deltas, die mit hervorragender Hotellerie aufwartet. Wer Kultur mit Baden verbinden möchte, ist auf Hoi Ans Cua Dai Beach bestens aufgehoben.

Wasserpuppentheater

Eine Art Marionettentheater, untermalt von klassisch vietnamesischer Musik – diese alte Tradition können Sie in Hanoi erleben. www.thanglongwaterpuppet.org

Weitere Infos

www.vietnamtourism.com

 

Text: Anita Ericson
Fotos: Shutterstock, Anita Ericson (1)

S



eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
banner

cc_reisebanner_v2