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Das Erongo-Gebirge ist vulkanischen Ursprungs. Hier hat das Spitzmaulnashorn sein Revier, das aufgrund seiner Hörner stark bejagt wird und daher akut vom Aussterben bedroht ist.Sanddünen, Riesenspielzeug und Nashornbabys

Namibia ist extrem vielfältig und weiß mit Wüste und Sanddünen ohne Ende, einem regen Wildleben und Kolonialflair in den Städten zu bezaubern. Das ehemalige Deutsch-Südwestafrika ist auch für Afrika-Anfänger ein ideales Reiseziel.

Sanddünen, so weit das Auge reicht: Wir stehen am Kamm einer dieser goldenen Sicheln und schauen in die Ferne. Südwärts, nordwärts und ostwärts rollt Sanddüne hinter Sanddüne – bis an den Horizont nur goldgelber Sand. Westwärts allerdings tobt der Atlantik heran und bringt den kalten Benguelastrom mit. Der sorgt im sonst so kochend heißen Namibia für gemäßigte Temperaturen an der Küste – und auch so manches Wolkenband, das sich vor die afrikanische Glut-Sonne schiebt. Was im Wetterbericht dann so klingt: „Windhoek wolkenlos und heiß mit 32 bis 36 Grad; Mariental sehr heiß mit 38 bis 45 Grad; Swakopmund bewölkt und kühle 22 Grad.“ Wörtlich – denn das Radio in Namibia spricht deutsch

Diese Sandwüste südlich von Swakopmund ist die Spielwiese für Abenteuersportler jeder Art. Da knattern Quads und Buggys die Dünen hinauf, Sandsurfer rutschen über den Sand hinunter, Kamelreiter trekken durch die Wüste, und Heißluftballone steigen in den Himmel. Besonders Wagemutige vergnügen sich mit ihren Gleitschirmen: Für Paragleit-Könner bieten die Küstendünen ideale Bedingungen für stundenlanges Hangaufwind-Fliegen. Anfänger hingegen finden ideale und gefahrlose Bedingungen für erste Flugversuche.

So großartig dieser gewaltige Playground am Rande der Wüste Namib für Funsportarten jeder Art auch ist, eines darf man nicht vergessen: Es ist auch einer der extremsten und lebensfeindlichsten Landstriche der Welt. Die Atlantikküste Namibias besteht auf 1.000 Kilometer Länge und bis zu 300 Kilometer Breite nur aus Sand, die endlosen Dünen sind bis zu 400 (!) Meter hoch. Es ist die älteste und eine der trockensten Wüsten der Welt. Nicht zu Unrecht trägt dieser Küstenstreifen den ungemütlichen Namen „Skeleton Coast“: Sollten Schiffbrüchige glücklich das Land erreicht haben, verdursteten sie hier garantiert. Nicht einmal die portugiesischen Seefahrer wollten Namibia betreten, so unwirtlich erschien ihnen der Küstenstrich.

Paragleiten in den KüstendünenKolonialer Charme

Im umso krasseren Gegensatz zu diesen elementaren Naturgewalten präsentiert sich das Küstenstädtchen Swakopmund: Inmitten der endlosen, lebensfeindlichen Wüsten-Wildnis empfängt einen deutsche Gemütlichkeit – „südlichstes Nordseebad der Welt“ wird die viertgrößte Stadt Namibias auch genannt: Fachwerkhäuser, wilhelminische Kolonialbauten, Jugendstil, Reetdächer, Bierstuben und die Bismarck-Straße sind Zeugen der deutschen Kolonialzeit (1884 bis 1915, Deutsch-Südwestafrika). Der Widerspruch könnte stärker nicht sein: Schwarze Kellner servieren Eisbein mit Sauerkraut, man spricht deutsch und futtert wie bei Muttern. Lokaltypisch sind fangfrisches Meeresgetier bester Qualität oder Steaks vom Springbock, Oryx oder Zebra. Sehr erfreulich: Hier wird große Küche zu extrem günstigen Preisen serviert.
Swakopmund hat zwei Gesichter: Wenn die Sonne scheint und die Kinder an der geschützten Badebucht toben und die 262 Meter lange Jetty (Landungsbrücke) im goldenen Abendlicht erstrahlt, ist Swakopmund tatsächlich ein sommerliches Seebad. Der Atlantik kann aber auch blitzschnell eine riesige Nebelbank heranschieben – dann ist es hier im afrikanischen Sommer so wie bei uns im November.

Blick von der Landungsbrücke auf SwakopmundAusflüge ins Landesinnere

Verlässt man die Küste und fährt den Kalahari Highway hinauf auf das Hochplateau des Landesinneren, wird es von Kilometer zu Kilometer heißer. Wie eine Fata Morgana erhebt sich die Bergwelt rund um die 1.728 Meter hohe Spitzkoppe – auch „Matterhorn Afrikas“ genannt – aus dem blendend weißen Sand. Weiter ostwärts folgen dürre Büsche und Gräser – die Wüste geht in Savanne über. Ein geologisches sowie archäologisches Highlight Namibias sind die Erongo-Berge mit ihren bizarr verwitterten Felsen. Wie von einem Riesen vergessenes Spielzeug liegen skurrile Granitformationen in der bergigen Savannenlandschaft herum. Die rötlichen Granit-Inselberge bestehen aus unterirdisch auskristallisierter Magma, die durch Verwitterung an die Erdoberfläche gelangte. In Phillip’s Cave kann man historische Felszeichnungen von Tieren und Menschen bewundern. Dazwischen tummelt sich allerhand Wild: Giraffen, Vogelstrauße, Nashörner, Springböcke, Oryxe und Paviane werden von uns gesichtet.

Mit einer Fläche zweieinhalb mal so groß wie Deutschland, nur zwei Millionen Einwohnern und einem in der Verfassung verankerten Naturschutzprogramm ist Namibia eines der tierreichsten Länder Afrikas. Absolutes Highlight für Safarifreunde ist der Etosha-Nationalpark im Norden des Landes. Auch ein Game Drive bei der Okapuka-Ranch breitet dem Tierfreund den ganzen Garten Eden aus. Wir haben besonderes Glück: Uns laufen auch Löwen, die extrem seltene Rappenantilope sowie eine ganze Nashornfamilie samt Baby vor die Linse.

besser REISEN Infos

ERLEBEN

Paragleiten an der Skelettküste
Der im steirischen Gröbming beheimatete Sky Club Austria von Walter Schrempf offeriert seit 20 Jahren Paragleit-Safaris in Namibia; zu ausgewählten Terminen sind auch Anfänger willkommen. Der Flugprofi und Sicherheitsexperte hat sein eigenes Lehrprogramm entworfen, Sicherheit ist dabei oberstes Gebot. www.skyclub-austria.at

ANREISE

Air Namibia fliegt 6- bis 7-mal pro Woche über Frankfurt nach Windhoek; ab ca. € 760. www.airnamibia.com/de

WOHNEN

Swakopmund Hotel
Der 1901 im Kolonialstil erbaute Bahnhof ist eines der schönsten Gebäude von Swakopmund. Heute dient er stilvoll renoviert als Luxushotel mit historischem Flair; schöner Innenhof mit Pool.

Strand Hotel Swakopmund
Sehr schönes, neues, schickes Hotel direkt am geschützten Sandstrand von Swakopmund; mehrere empfehlenswerte Restaurants im Haus.

Erongo Wilderness Lodge, Erongo-Berge
200.000 ha großes privates Naturschutzgebiet, bestehend aus 30 privaten Farmen; 10 Zelt-Chalets, Restaurant und Pool; tolle Aussicht auf die bizarren Erongo-Berge und die Wasserstelle.

Onguma Tented Camp, Etosha-Nationalpark
Privatreservat im Osten am Etosha-Nationalpark. In der Sprache des hier ansässigen Herero-Stammes heißt Onguma „ein Ort, den man nicht mehr verlassen will“. 7 großzügige Hauszelte, schöner Pool.

Info Angebot

Namibia Special (individuelle Selbstfahrer-Rundreise, 15 Tage): Windhoek – Sossusvlei – Namib – Swakopmund – Erongo – Damaraland – Etosha-Nationalpark – Waterberg – Windhoek; inkl. Flug ab/bis Wien, 14 ÜF, Mietwagen, elektronische Reiseunterlagen mit genauer Wegbeschreibung, 24-h-Notfallnummer. Preis: ab € 1.958 pro Person (pro Kind ab € 1.139). Infos, Buchungen und weitere Reisen durch Namibia und das südliche Afrika bei Abendsonne Afrika, Tel.: +49 7343 929 98-0, www.abendsonneafrika.de

WEITERE INFOS

www.namibia-tourism.com


Text:
Claudia Jörg-Brosche
Fotos: Claudia Jörg-Brosche

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eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
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