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Das ist natürlich Machu Picchu, ein Highlight in jedem Globetrotterleben. In echt ist es freilich noch viel atemberaubender als auf einem Foto.Das Vermächtnis der Inka

In Peru ist vieles ein bisschen rätselhafter, ein klein wenig atemberaubender, ein Spürchen aufregender als sonst wo auf der Welt.

Das kleine Flugzeug rumpelt und pumpelt auf halber Höhe zwischen einem unwirklich stahlblauen Himmel und einer utopischen Krustenlandschaft in Beige. Es gibt keinerlei Anhaltspunkt bekannter Dimension – ein Haus oder einen Baum etwa –, sodass der Bezug zur Größe völlig fehlt. Seltsame monochrome Linien überziehen die Oberfläche des trockenen Landes unter uns, das im Jahr nicht mehr Regen sieht als 40 Minuten leichtes Nieseln. Sie sind der Grund für unser Hiersein (und das von Tausenden anderen Touristen im Jahr): die sagenumwobenen Linien von Nazca. Symbolische Figuren mit Namen wie „Papagei“, „Astronaut“ oder „Affe“ durchschneiden in einem Gewirr von geometrischen Mustern den Wüstenboden. Warum, wann und von wem sie hier eingekratzt wurden, ist im Dunkel der Geschichte verloren gegangen, man schätzt, dass sie aus der Zeit zwischen 300 und 700 nach Christi stammen. In ihren enormen Ausmaßen sind sie nur von der Luft aus zu erkennen, umso rätselhafter ist ihre Entstehung in einer Epoche, in der die Menschheit erdgebunden war. Wissenschaftler sprechen von einem gigantischen Astronomiebuch oder einem überdimensionalen Kalender, Erich von Däniken bringt gar Außerirdische mit ins Spiel.

Vom Observationsturm an der Straße sind einige Figuren auszumachen – die wahren Dimensionen der rätselhaften Linien von Nazca sind aber nur vom Flugzeug aus zu erkennen.Endlich: El cóndor pasa

Von Nazca aus folgen wir zunächst dem trockenen Küstenstreifen weit in den Süden Perus, bevor wir ihm den Rücken kehren und uns landeinwärts wenden. Am Eingang zum Hochland liegt Arequipa, die angenehmste, schönste und fröhlichste Stadt des ganzen Landes. Arequipa wurde von den Spaniern anstelle einer alten Inkasiedlung gegründet und mit Kirchen, Palästen und Klöstern zu einem meisterhaften Glanzstück des kolonialen Amerika ausgebaut. Mangels anderer Baustoffe griffen die Spanier zu weißem Tuffstein, der die Stadt noch heute hell erstrahlen lässt. Dazwischen läuft buntgescheckter, musikerfüllter südamerikanischer Alltag ab.

In der City gibt es viele kleine Reiseagenturen, die samt und sonders mit verheißungsvollen Plakaten zu einem Ausflug zum nahen Colca Cañón locken, der sich rühmt, der tiefste der Welt zu sein. Zwei Tage aus unserem Reisezeitbudget zwacken wir für diese Tour ab, zwei Tage, die unsere sämtlichen Erwartungen übertreffen: schwindelerregende Abgründe, zerfurchte Steilwände, der Flug des Kondors. Atemberaubende Pässe. Inkaruinen. Lamas. Blühende Kakteen, schneebedeckte Gipfel, kunstvolle Terrassenfelder – allen Bildern, die wir von den Anden bis dato im Kopf hatten, stehen wir auf einen Schlag leibhaftig gegenüber.

Mit der Luft ringen Sie am Titicacasee nicht nur wegen der grandiosen Farben – auf 3.800 m Seehöhe fällt das Atmen schwer.Götterlandung

Ein einziges Bild fehlt: der Titicacasee. Das holen wir uns einige Tage später. Mit der Eisenbahn zockeln wir von Arequipa aus über die ausgedehnten Ebenen des Andenhochlandes, des Altiplano, zum „Andenmeer“. An seinen Ufern, in der kristallklaren Luft auf 3.800 Metern, in der die wenigen Farben umso intensiver leuchten, haben die Inka und ihre Nachfahren das lebensfeindliche Altiplano urbar gemacht. Ihre Stammväter stiegen just am Titicacasee vom Himmel, genauer gesagt setzten sie auf der Isla del Sol erstmals ihren Fuß auf die Erde. So lehrt die Mythologie. Die größte Stadt am See ist Puno. Wir haben Glück (man braucht im lebensfreudigen Puno nur ein Quäntchen dazu) und sind gerade zu einem Festival hier, das an Exotik nicht zu überbieten ist: Ein opulenter Straßenumzug mit Musik und Tanz sowie ein enthusiastisches Publikum im schillernden Festtagsstaat füllen rasch die Speicherkarte.

Globetrotters Highlight

In einer weiteren Tagesreise gelangen wir nach Cuzco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches. Damit ist Cuzco für sich eine Stadt voller Entdeckungen, in einem Tal voller Überraschungen. Dennoch ist Cuzco in erster Linie der Ausgangspunkt zur wichtigsten Sehenswürdigkeit ganz Südamerikas: zum legendenumrankten Machu Picchu. Keiner weiß, wozu dieser Ort einst diente, wann und warum er verlassen wurde. Man hat Machu Picchu erst 1911 wiederentdeckt, überwuchert vom üppigen Dschungel, der hier am Ostabhang der Anden das karge Hochland verdrängt. Die Mauern sind von unten nicht sichtbar, hoch über dem Fluss, der das Plateau, auf dem sich die berühmtesten Ruinen der Welt ausbreiten, mit einer Schleife umschließt, hat man das ganze Tal im Visier. Ein Anblick, den man garantiert nie wieder vergisst.

Wir setzen uns genau gegenüber, etwas erhöht, vor die Hütte des Verwalters vom Grabfelsen, zu unsern Füßen das Ruinenfeld. Wir saugen den Postkartenblick in uns ein und genießen die milde Luft. Mit ein bisschen Schwermut begreifen wir: Das Ende der Reise ist gekommen.

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Vorsicht, Höhe!

Seehöhen ab 2.400 Metern machen dem menschlichen Organismus zu schaffen. Dem einen mehr, dem anderen weniger. Je höher man hinauswill, desto wichtiger ist es, sich langsam zu akklimatisieren. Speziell vor Reisen ins Hochland, dessen Höhen bei durchschnittlich 3.000 bis 3.800 Metern liegen und in dem man Pässe an der 5.000er-Grenze passieren muss, sollte man dem Körper Zeit geben (etwa in Arequipa, 2.350 Meter), sich an die Extreme zu gewöhnen.

Souvenir, Souvenir

Wenn Sie üblicherweise günstigen Käufen nicht widerstehen können, dann nehmen Sie am besten einen Extrakoffer mit: Bunte Pullis, naturfarbene Jacken, Kappen und Handschuhe, handgewebte Tücher, Silberschmuck, Steinfiguren und Ähnliches gibt es in unglaublicher Auswahl zu Spottpreisen.


Text:
Anita Ericson
Fotos: Shutterstock

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eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
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