nullbild

AllRisk besserReisen 160x40

    besser Reisen auf Facebook:
..

 

   Besser Reisen - ein Produkt aus dem
  br-logo

 

Wie erklimmt man eine senkrechte Felswand ganz ohne Kletterausrüstung und vielleicht sogar im Sari? Englische Eisenkonstruktionen machen es möglich.

Oben ohne in den Wolken

Feinste, kokospalmengesäumte Sandstrände umrahmen die Insel Sri Lanka im Indischen Ozean. Vor dem Badestopp empfiehlt sich allerdings ein Rundtrip durchs Inselinnere, wo Buddha allgegenwärtig ist

Von allen Seiten laufen die Wege direkt auf den Felsen zu, man fragt sich: Wo soll denn das hinführen? Die Antwort ist eine wahnwitzig luftige Eisenkonstruktion, die nahezu senkrecht am Felsen entlang Richtung Himmel steuert. Da pumpert das Herz gleich ein wenig schneller, immerhin ragt der Felsen von Sigiriya als frei stehender Monolith fast 200 Meter hoch aus der flachen Landschaft. Er hat die Form eines wohlproportionierten Quaders aus glatt geschliffenem Stein; von unten nicht sichtbar, krönen ihn die Ruinen eines Palasts, die – endlich oben angekommen – bei näherer Betrachtung als kümmerliche Mauerreste in der tropfenden Feuchtigkeit vor sich hinmodern. Trotzdem sind wir alles andere als enttäuscht: Beim Aufstieg ist uns reichlich Adrenalin ins Blut geschossen, jetzt überwältigt uns ein großartiger Rundumblick. Garniert wird der Ausflug zum Felsen von Sigiriya mit einer unglaublich verworrenen Geschichte, einer Art asiatischem Rosamunde-Pilcher-Drama mit Mord und Totschlag, in dem sich der Bösewicht vor seinem gerechten Ende der Kunst zuwendet: So ließ er an der Westseite barbusige Mädchen auf Wolken an die Felsen pinseln. Die meisterhaften Fresken stehen heute, wie die ganze Anlage, unter UNESCO-Schutz. Wer sich übrigens fragt, wie man zum Palast kam, bevor die Engländer Eisenstufen anlegten: Man benützte Strickleitern.

Die Statuen in den Höhlen von Dambulla datieren auf das 1. Jhdt. v. Chr.
Nalins Stoßgebete

Anderntags in Dambulla, der nächstgelegenen Stadt. Nalin, der rührige Reiseleiter, zückt sein tadellos gefaltetes Taschentuch und tupft sich verstohlen die Schweißperlen von der Stirn. Mit Schaudern denkt er an einen Kollegen, der vor ein paar Jahren für einige Tage ins Gefängnis wanderte, nur weil eine Touristin aus seiner Gruppe ausgerechnet auf einer Buddhastatue fürs Foto posieren musste. Nicht vor, sondern tatsächlich: auf. Ein Sakrileg. Seither wird ihm immer ganz anders, wenn seine ausländischen Schäfchen einem Buddha zu nahe kommen.
Groß ist Nalins Stress im UNESCO-zertifizierten Dambulla, wo sich hunderte von Buddhabildnissen aus allen Epochen der Inselgeschichte auf fünf einzelne Höhlen verteilen. Wie er es befürchtet hatte, bröckelt auch unsere Gruppe schnell auseinander – Barbara, die Kunstexpertin, ist noch in der zweiten Höhle in ein Detail vertieft, derweil sich eine ungeduldige Vorhut bereits in der letzten langweilt –, und Nalin graut bei dem Gedanken, was uns außerhalb seines Blickfelds alles an Unsinn einfallen könnte. Nach der pannenlosen Besichtigung seufzt er erleichtert auf und erweist sicherheitshalber beim nächsten Fotostopp auch den Hindugöttern seine Reverenz.

Beim sommerlichen Esala-Perahera-Festival in Kandy wird die Reliquie, der Zahn des Buddha, auf einem Elefanten durch die Stadt getragen.
Der Zahn des Weisen

Vergleichsweise sorglos sind Nalins Tage in Kandy. In der letzten Königsstadt Sri Lankas ist zwar das Urheiligtum der Insel zu finden, aber das ist besser geschützt als der Goldschatz in Fort Knox. Schließlich handelt es sich um einen Backenzahn des wahrhaftigen Buddha, der da auf verschlungenen Wegen aus der Asche des Erleuchteten nach Sri Lanka gelangt ist. Den Menschen hier gilt der Zahn als heiliger Kraftspender, heute ruht er, nach jahrhundertelanger Odyssee quer über die Insel, in einem Tempel in Kandy. Den hat man quasi um den Reliquienschrein herumgebaut, drinnen drängen sich die Menschenmassen.
Kandy liegt mitten in den Bergen auf 500 Meter Seehöhe, die Stadt wird wegen ihres im Vergleich zur Küste angenehm kühlen Klimas hoch gelobt. Ein paar kurvige Kilometer bergauf im Hochland finden indes höchstens noch Engländer das Wetter erträglich. Es ist kühl und regnerisch, wenn es nicht gerade schüttet, nieselt es. An manchen Tagen schafft es die Sonne, die Tropfen mit funkelndem Glanz zu trocknen, bevor der nächste Guss alles erneut zum Triefen bringt. Zarte Teepflückerinnen in bunten Gewändern und mit riesigen Buckelkörben zupfen mit routiniertem Griff die obersten Blätter von den Sträuchern. Sie sind die einzigen Farbtupfer in der sattgrünen Monotonie, die sich bis zum Horizont hinzieht und die von schnurgerade angelegten Wegen symmetrisch gegliedert wird. Dem Besucher präsentiert sich die Welt hier als durchaus idyllisch. Der Heizung im Hotel entströmt eine wohlige Wärme, die Holzfenster knarren im Wind, und mit einer Tasse Tee in der Hand lässt es sich aushalten – schließlich erwarten uns bereits morgen die sonnigen Strände am Indischen Ozean.

 

besser REISEN Info
Sri Lanka

Stilvoll wohnen

Die einheimische Heritance-Gruppe legt großen Wert auf Authentizität und Nachhaltigkeit, sie besitzt fünf Hotels, von denen jedes einzigartig ist, wie etwa das Ökoresort Kandalama, direkt in den Wald bei Dambulla gebaut, die Tea Factory, untergebracht auf einer Teeplantage in einer ehemaligen Teefabrik, oder das Ayurveda Maha Gedara am Strand von Beruwela.
www.heritancehotels.com

Herzhaft schlemmen

Wer Currys liebt, ist in Sri Lanka im Himmel. Okay, manchmal brennt es schon höllisch, vor allem wenn man zum schwarzen Curry greift, aber es gibt ja auch noch das weiße mit viel Kokos, das die Schärfe mildert. Dazu wird körniger Reis serviert. Spezielle Restauranttipps erübrigen sich, denn die köstliche Küche Sri Lankas finden Sie auf praktisch allen Hotelbuffets – ebenso wie Spaghetti und Schnitzel. Tipp: Langen Sie lieber bei den traditionellen Gerichten des Landes zu.

 

Text: Anita Ericson
Fotos: Shutterstock

S



eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
banner

cc_reisebanner_v2