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Die Zitadelle von Corte liegt hoch auf einem Felssporn, wer sie besichtigt, genießt einen traumhaften Blick über die UmgebungDie spinnen, die Korsen

Urlaub auf einer Insel, und das in den Bergen? Auch wenn Korsikas Strände zu den allerschönsten des Mittelmeeres zählen, sollten Sie ein paar Tage Ihres Zeitbudgets fürs Landesinnere abzwacken.

Bei der Anfahrt mit der Fähre ist kein Korse zu orten, der die Insel schon riecht, noch bevor sie in Sichtweite kommt – wie das Napoleon Bonaparte, der berühmteste Sohn Korsikas, zu können behauptet hatte. Als sie schön langsam Konturen annimmt, stechen als Allererstes die Dörfer ins Auge, die als Trutzburgen auf halber Höhe zwischen Küste und den unmittelbar dahinter ansteigenden Bergen an den Hügelkämmen liegen. Malariaverseuchte Ebenen und laufende Überfälle von Seeräubern zwangen die Korsen vor langer Zeit, sich in die Berge zurückzuziehen. Die Küsten überließen sie den Eindringlingen, die sich ihrerseits kaum ins Landesinnere wagten. Heitere, italienisch anmutende Küstenstädte und karge Bergdörfer machen den einmaligen Kontrast Korsikas aus, der auch alleine von der Landschaft her beeindruckend ist.

Die Zitadelle von Calvi ist gleich doppelt berühmt: Von hier schoss ein Schütze Lord Nelson ein Auge aus – und viele Jahre davor wurde Christoph Kolumbus angeblich hier geboren.Calvi, die Hafenstadt im Westen, wirkt besonders fröhlich, und so wirft man sich bei der Ankunft zunächst einmal am kiefernbeschatteten Sandstrand ins Wasser, um anschließend in einer der netten Brasserien unter einer Palme einen kleinen Imbiss zu essen. Eine mächtige Zitadelle ragt ins Meer, an der einst Lord Nelson zu nah vorbeisegelte: Ein Scharfschütze schoss ihm prompt ein Auge aus.

Bald schon heißt es: Ab in die Berge! Über dem Landesinneren liegt ein Hauch von Verwegenheit: Haarnadelkurven an schwindelerregenden Abgründen, dichte Macchia, die hier wirklich betörend duftet, üppige Kastanien- und Eichenwälder – und von Kugeln durchlöcherte Straßenschilder, weil die Korsen außerhalb der Jagdsaison gerne an statischen Zielen üben. Dann wieder diese archaischen Dörfer mit barocken Kirchen und abweisenden Steinfassaden hoher Häuser. In jedem dieser Nester steht irgendwo ein Bankerl, auf dem dunkel gekleidete Männer sitzen und tratschen. Sie kennen das grandiose „Asterix auf Korsika“? Sie wären überrascht, wie sehr ein simples Comic die Realität treffen kann!

Bevor Sie den Eindruck bekommen, auf Korsika müsse man schwermütig werden, sei Ihnen versichert: Genau das Gegenteil ist der Fall. Das Bergland ist in erster Linie bezaubernd schön. Ein guter Ausgangspunkt für Touren ist die historische Hauptstadt Corte. Sie ist zwar Universitätsstadt, aber dennoch bloß ein vergrößertes Dorf, gekleckert in ein zackiges Bergrund.

2.700 Meter Höhenunterschied

Der Strand von Palombaggia bei Porto-Vecchio.Die Luft ist rein und klar und würzig. Wasserfälle und stille Badebuchten finden sich an grünen Bächen. Enge Flusstäler, weite Bergpanoramen mit malerischen Seen, bizarre Felsformationen, richtige Gipfel sorgen für alpine Vielfalt. Pferde grasen friedlich auf Hochweiden. In steilen Wänden kleben Kletterer. Im Unterholz raschelt es, und eine Schweinefamilie steht vor der Picknickdecke.

Ein Gebirgskamm, dem eine Straße über vier Pässe von Nord nach Süd folgt, trennt die Insel in zwei unterschiedliche Hälften. Im Osten fällt Schiefergestein als sanftes Mittelgebirge in die Ebene ab, im Westen hingegen erhebt sich Granit abrupt aus der Küstenlandschaft bis in Lagen weit über 2.000 Meter. Der höchste Berg, der Monte Cinto, misst 2.700 Meter. Je nachdem, welcher Wandertyp man ist, neigt man zu der einen oder anderen Seite.

Zum Abschluss, endlich, das Meer. Die Auswahl an Möglichkeiten ist groß und fällt trotzdem leicht: Der Strand von Palombaggia bei Porto-Vecchio an der Ostküste ist der schönste Korsikas. Punkt. Das Meer changiert von prinzessinnenaugentürkis bis nixenschwanzgrün, der weiße Sandstrand wird im Rücken und an den Seiten umschlossen von Dünen, Pinienwäldern und roten Felsen. Schade bloß, dass die Abendsonne auf dieser Seite der Insel nicht postkartenkitschig ins Meer versinkt. Aber was im Leben ist schon perfekt?

besser REISEN Info
Korsika

(c) shutterstockHinkommen

Wer sich die lange Anreise mit dem Auto ersparen möchte, fliegt am günstigsten mit Niki oder Austrian nach Nizza und nimmt von dort, wie auch der Autoreisende, die Fähre.
www.corsica-ferries.fr

Basislager mit Pfiff

Osteria di l’Orta
Charmante Villa in der historischen Hauptstadt Corte mit drei Zimmern und zwei Suiten im korsischen Landhausstil. Ausgezeichnete Landesküche im angeschlossenen Restaurant der als Familienbetrieb geführten Osteria.
www.osteria-di-l-orta.com

Die Wanderstiefel schnüren
Korsika. Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen.
77 Routen sind in dem Wanderführer aus dem Rother-Verlag detailliert beschrieben. Da die Markierungsqualität auf Korsika allerdings nicht jener Österreichs entspricht, empfiehlt sich zusätzlich eine gute Wanderkarte (z. B. aus dem Kompass-Verlag).

Schlaf mit Meeresbrise

Le Magnolia
Die zehn Zimmer des sympathischen Hauses in Calvi, von denen jedes anders aussieht, sind überschwänglich eingerichtet. Hat zwar offiziell nur drei Sterne – doch gefühlt sind es deutlich mehr.
www.hotel-le-magnolia.com

Casadelmar
Designhotel in Porto-Vecchio mit dem gewissen „Wow“-Effekt. Ein wahres Traumhotel, und für viele bleibt’s angesichts des Preises auch bei der Imagination. www.casadelmar.fr

 

Text: Anita Ericson
Fotos: Shutterstock

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eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
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