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Die berühmte Uferstraße mit einem der berühmten Autos von Havanna im AbendlichtCuba Libre

Kuba boomt, keine Frage. Doch wer sich für eine Flucht in die Karibik entscheidet, sollte so frei sein, das Strandhotel zu verlassen, um das Tropenparadies in allen Facetten kennenzulernen. Ein Kurztrip durch ein Kuba der Kontraste.

Gischt schlägt gegen die Ufermauer. In der Abenddämmerung weht eine sanfte Brise über den Malecón und vertreibt die tropische Hitze des Tages. Nirgendwo sonst spürt man den Rhythmus der Stadt so intensiv wie hier, an Havannas berühmter Ufermauer, die acht Kilometer lang und vierspurig am Atlantik entlangführt und wo Fidel Castro einst feurige Reden hielt. Wenn die Sonne langsam in der Bucht versinkt und die maroden Fassaden der Häuser in ein altrosa Licht taucht, füllen sich die rissigen Mauern des Malecón umso schneller: Verliebte küssen sich im Abendrot, Habaneros spielen Schach und schlürfen Rum, Schwarzmarkthändler bieten ihre Waren feil, und man meint, von der Ferne das kubanische Mantra zu hören: „Hay que vivir!“ – „Man muss das Leben leben!“

Morbider Charme der kolonialen Altstadt  Kontraste & Kreativität

Nur wenige hundert Meter weiter dann der Beweis, wie ernst Habaneros dieses Lebensgefühl nehmen; auch nehmen müssen, schließlich sind bei einem Durchschnittsmonatsgehalt von umgerechnet rund zehn Euro keine großen Sprünge drin. Wen wundert’s da, dass viele neben ihren staatlichen Jobs einen kreativen Zweiterwerb anstreben. Auf der Plaza Vieja flirrt die Luft über den Pflastersteinen, bunt gekleidete Habaneras überreden Touristen zu einem gemeinsamen Foto, und Erdnussverkäufer, Maler oder Straßenmusikanten versuchen, schnell ein paar CUC – die offizielle Touristenwährung – zu verdienen. „La Habana Vieja“ ist heiß, laut und vor allem bunt. In einer der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen der Welt finden sich auf vier Quadratkilometern so viele unterschiedliche Baustile wie an keinem anderen Ort. Doch nicht nur die vielfältige Architektur, auch die Kontraste fallen ins Auge: Aufwendig sanierte Prachtbauten treffen auf halb verfallene Häuser mit zerbrochenen Fensterscheiben. Opulenz und Armut gehen in Havanna Hand in Hand, doch heute bröckeln dank kubanischem Wandel auch Revolution und Sozialismus so wie Farbe und Putz von den Kolonialbauten.

Sonne & Strand

Rund 300 Kilometer südöstlich ist die Kulisse eine andere. Begegnet man in der „Bahía de Cochinos“ noch anderen Sonnenhungrigen, die sich in der legendären Schweinebucht bei einer Wassertemperatur von 30 Grad in türkisblaue Fluten werfen, werden die Straßen immer leerer, je südlicher man fährt. Auf einer staubigen Landstraße herrscht nahezu Ruhe, statt Autos trifft man auf Kutschen mit Eseln und Einheimische, die eine Mitfahrgelegenheit suchen. Doch die Ruhe hält nicht lange an. In einem umgebauten Truck mit Plastiksitzen geht es mit dröhnendem Motor eine elf Kilometer lange Passstraße hinauf, rund 800 Meter über den Meeresspiegel. Hier oben, in Kubas schönstem Nationalpark „Topes de Collantes“, wandert man, umgeben von sattem und saftigem Grün, durch einen tropischen Wald, vorbei an reifen Kaffeefrüchten und üppigem Bambus zu einem Naturbecken, wo man unterhalb eines Wasserfalls eine Abkühlung findet – diesmal wirklich, denn hier hat das Wasser gerade mal 24 Grad.

Kolonialstil & Kritik

Es dauert dann nicht mehr lange in die alte Kolonialstadt Trinidad. Mit rund 75.000 Einwohnern gehört die magisch anmutende Stadt seit 1988 zum UNESCO­Weltkulturerbe. Spaziert man hier über uneben gepflasterte Straßen und beobachtet, wie Großfamilien ihren Alltag vor ihren klitzekleinen Wohnungen auf der Straße leben, ist man im authentischen Kuba angekommen, das einem vielleicht ungeschönt, aber umso ehrlicher begegnet. Der Kontrast passiert am nächsten Tag. Macht man sich auf den Weg ins luxuriöse Bilderbuch-Kuba, sagen Reiseführer gerne zynisch: „Wir verlassen Kuba und fahren nach Varadero.“ Das Gebiet an der Nordküste, das seit den 1950er-Jahren für malerische Luxushotels bekannt ist, die an paradiesischen Stränden liegen, und wo man dank All­inclusive­Konzept keinen Finger krümmen muss, ist vielen Habaneros ein Dorn im Auge, weil es aus ihrer Sicht das Bild vom echten Kuba verklärt. Aber wie heißt es so schön: „Hay que vivir!“ Es ist eben das Kuba der Kontraste, das boomt.

besser REISEN Info
Kuba

Anreise

Von Wien über Zürich, z. B. jeden Donnerstag mit SWISS operated by Edelweiss Air ab € 750 (inkl. aller Flughafengebühren). www.swiss.com

Karibische Stärkung

La Guarida
In einer einstigen Prachtvilla eines reichen Arztes, deren Putz heute bröckelt, verbirgt sich eines der besten Privatrestaurants Havannas. Zwei Etagen stehen leer, doch erklimmt man die marode Treppe, speist man vorzüglich im dritten Stock im Paladar „La Guarida“ (Concordia No. 418).

Vitaminkick
Wer durch die Markthalle in Havanna schlendert, sollte sich eine karibische Stärkung gönnen: frisches Kokoswasser direkt aus einer Kokosnuss (1 CUC, mit einem Schuss Rum 2 CUC, ca. € 0,80 bzw. € 1,50).

Souvenir, Souvenir

Mitbringsel
Im „Tabakhotel Conde de Villanueva“ (Calle de los Mercaderes) kann man dabei zusehen, wie Zigarren gedreht werden, und welche kaufen; im „Café El Escorial“ (Plaza Vieja) wird morgens Kaffee aus der Sierra del Escambray frisch geröstet und verkauft. Vorsicht: Ab elf Uhr gibt es schon keinen mehr!

Unterwegs in Havanna

Flottes Dreirad
Knallgelbe, dreirädrige Fahrräder heißen Coco-Taxis und waren ursprünglich als Transportmittel für Kubaner gedacht, heute erkundet man damit flott die Stadt. Ein Kilometer Fahrt kostet etwa 0,5 CUC (ca. € 0,40).

Oldtimer
Cadillacs, Chevrolets, Buicks: Rund 120.000 Oldtimer cruisen durch Kuba, die Hälfte davon in Havanna. Eine einstündige Tour gibt es ab 25 CUC (ca. € 20).

Zu entdecken

Buntes Kuba
Die Callejón de Hamel ist ein Straßeneck voll afrokubanischer Kunst, wo jeden Sonntag um 13 Uhr eine kubanische Show mit Rumbatänzern stattfindet.

Che Guevara
In Santa Clara kommt man Kubas Nationalheld bei dem „Monumento Memorial Che Guevara“ näher; zu besichtigen gibt es die Statue von „Che“, sein Mausoleum und ein Museum (Av
de los Desfiles, Eintritt frei).

Der alte Mann und das Meer
Wer dem Trubel von Havanna entfliehen möchte, fährt ins zehn Kilometer entfernte Fischerdorf Cojímar. Das kleine Städtchen hat den einen oder anderen menschenleeren Strandabschnitt – und inspirierte Ernest Hemingway einst zu seinem Roman „Der alte Mann und das Meer“.


Text:
Jasmin Kreulitsch
Fotos: Shutterstock

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eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
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