nullbild

AllRisk besserReisen 160x40

    besser Reisen auf Facebook:
..

 

   Besser Reisen - ein Produkt aus dem
  br-logo

Das Nkwali Camp beim South-Luangwa-Nationalpark besticht mit einem tollen Blick über den Fluss, der hier oft von Elefanten überquert wird.Perle der Wildnis

Der South-Luangwa-Nationalpark in Sambia wird von 230 verschiedenen Säugetier- und rund 400 Vogelarten bewohnt. Durch seine isolierte Lage gibt es zudem einige endemische Arten wie die Thornicroft-Giraffe. Darüber hinaus bewegt man sich hier in kleinstem Kreise – was den South Luangwa auch für erfahrene Safarireisende zu einer ganz speziellen Destination macht.

Bereits kurz nach unserer Einfahrt in den South-Luangwa-Nationalpark bin ich mittendrin im afrikanischen Busch. Kein anderes Fahrzeug kreuzt unseren Weg, während wir immer tiefer in die Wildnis Sambias vordringen. Äste schlagen links und rechts gegen das Fahrzeug, so eng ist der Weg zum Camp. Allmählich legt sich die Nacht über den Park. Meine Sinne schärfen sich. Ich höre unzählige Geräusche, die ich nicht zuordnen kann. Jetzt, am frühen Abend, erwacht der Busch wieder zum Leben, nachdem die Tiere der großen Hitze während des Tages aus dem Weg gegangen sind. Immer tiefer geht es in den Busch, der an manchen Stellen so dicht ist, dass wir kaum durchkommen. Es ist, als ob er uns fragen würde: Kommt nur tiefer herein, aber seid ihr vorbereitet auf das, was euch hier erwartet?

Wir bahnen uns gerade unseren Weg durch das dichte Gestrüpp, das in diesem Teil des Parks die „Straße“ fast vollständig überwachsen hat, als der Wagen plötzlich stoppt. Um uns herum nur Wildnis und Dunkelheit. Und ein Geräusch, das mir einen Schauer über den Rücken jagt. Ganz in unserer Nähe hören wir es, das Geräusch, das jeder erfahrene Safarireisende nur zu gut kennt: das Rufen von Hyänen. Mein Guide vermutet, dass sie ganz nah sind. Durch die dichte Vegetation können wir sie allerdings nicht sehen, was die Situation umso unwirklicher erscheinen lässt. Minutenlang sitzen wir vollkommen starr in unserem offenen Fahrzeug und versuchen angestrengt, im Schein unseres Spotlights etwas zu entdecken. Dann plötzlich sehen wir mehrere Augenpaare, die in unserem Lichtkegel aufblitzen. Und tatsächlich: Etwa 50 Meter entfernt frisst eine Gruppe von Hyänen ein totes Impala. Unglaublich, ich bin gerade erst wenige Stunden in Sambia und werde schon Zeuge eines so eindrucksvollen wie grausamen Naturschauspiels.

Das Chindeni Bushcamp ist herrlich an einer Lagune des mächtigen Luangwa-Flusses gelegen. Die vier äußerst komfortablen Zelt-Chalets sind erhöht auf Stelzen im Schatten von mächtigen Ebenholzbäumen errichtet und bieten einen atemberaubenden Blick über die Lagune, wo oftmals Tiere beim Trinken zu beobachten sind.Nächtens grüßt das Flusspferd

Etwas später fahren wir weiter durch die Dunkelheit, über uns ein sternenklarer Himmel, wie es ihn nur in Afrika gibt. Wir scheinen mitten durch ihn hindurchzufahren, so hell sind die unzähligen Sterne. Eine ganze Zeit lang genieße ich den Moment: alleine zu sein in einem der abgelegensten Nationalparks Afrikas, über mir der atemberaubende Himmel und um mich herum der Busch mit all seinen Geheimnissen und fantastischen Tieren.

Dann erreiche ich meine erste Station der Reise, das Chindeni Bushcamp. Als ich aus dem Fahrzeug steige, empfängt mich die komplette Crew des Camps mit einem ansteckenden Lachen, das mir sofort das Gefühl gibt, an einem ganz besonderen Ort zu sein. Was für ein Moment! Nach einem sagenhaft guten Abendessen im Schein der Buschlampen falle ich erschöpft und überwältigt in mein Bett. Kurz vor dem Einschlafen höre ich das typische Schnaufen eines Flusspferdes. Obwohl es ganz in der Nähe meines Zeltes zu sein scheint, fühle ich mich völlig sicher und bin froh, hier zu sein, wieder zurück im afrikanischen Busch.

Am nächsten Morgen sehe ich dann mein Domizil zum ersten Mal bei Tageslicht und bin beeindruckt von seiner Lage direkt an einer Lagune. Das Camp ist eingebettet in den Busch und bietet einen traumhaften Blick über den Flussarm mit seinen Flusspferden und die dahinter liegende Ebene. So kann man bereits vom Aussichtsdeck aus faszinierende Tierbeobachtungen machen. Ich unternehme Buschwanderungen und Wildbeobachtungsfahrten, bei denen uns unser Guide in viele Geheimnisse des Busches einweiht. Es ist erstaunlich, wie viel man vor allem bei den Buschwanderungen über die Zusammenhänge dieses einmaligen Ökosystems lernt.

Löwen stehen an der Spitze der Nahrungskette. Vegane Ernährung kommt für sie nicht infrage.Szenenwechsel mit Schrecksekunde

Als Nächstes geht es für mich weiter in einen anderen Teil des Parks, genauer gesagt zum Nkwali Camp in der Nähe des Haupteingangs. Die Landschaft ist hier offener und weitläufiger, sodass man Tiere schon in größerer Entfernung ausmachen kann. Dass man sich darauf aber nicht verlassen sollte, lerne ich schon an meinem ersten Abend auf Wildbeobachtungsfahrt: Wir haben einen traumhaften Platz direkt am Ufer des Luangwa-Flusses gefunden, um den Sonnenuntergang zu genießen. Als wir das Fahrzeug verlassen, stärken wir uns mit ein paar Keksen und erkunden ein bisschen unsere Umgebung. Auf Weisung unseres Guides bleiben wir dabei aber in der Nähe des Fahrzeugs. Und dann passiert es: Unser Spotter entdeckt eine Löwin! Etwa 40 Meter von uns entfernt kommt sie hinter einem Busch hervor und geht langsam in unsere Richtung. Die Luft ist zum Zerreißen gespannt. Ganz langsam bewegen wir uns zurück zum Fahrzeug. Unser Guide sorgt dafür, dass wir ohne Hast und trotzdem zielstrebig zurück auf den Wagen klettern, während der Spotter die Löwin im Auge behält.

Als wir alle wieder im Wagen sitzen, wird uns die Ernsthaftigkeit der Situation klar: Ein Löwe nach dem anderen kommt aus den Büschen hervor. Es sind nun drei Löwinnen und ein Männchen, die auf uns zukommen. Sie beobachten uns, scheinen aber kein großes Interesse an uns zu haben. In einer Entfernung von etwa zehn Metern bewegen sie sich an unserem Wagen vorbei. Niemand von uns gibt einen Laut von sich, alle sind fasziniert von der Situation. Als die Gruppe an uns vorbei ist, wird uns unser Glück bewusst: nicht nur das Glück, eine Gruppe von Löwen aus nächster Nähe beobachtet zu haben, sondern auch das Glück, in einer solchen Situation von einem äußerst professionellen Team aus Guide und Spotter begleitet zu werden.

In den kommenden Tagen besuche ich noch zahlreiche weitere Camps. Auf Buschwanderungen und Wildbeobachtungsfahrten erlebe ich unter anderem Giraffen aus nächster Nähe und Löwen, die einen Puku frisch getötet haben und beim Fressen von Hyänen gestört werden. Doch im South-Luangwa-Nationalpark erlebe ich nicht nur unvergessliche Wildbeobachtungen und faszinierende Landschaften. Auch das Engagement der Guides, ihrer Spotter und aller Campcrews haben meinen Besuch in diesem Park zu etwas ganz Besonderem gemacht.

besser REISEN Info

Der Nationalpark South Luangwa ist vom Tourismus wenig erschlossen und bietet so exklusive Safaris. Ein besonderes Erlebnis ist eine Safari zu Fuß in Begleitung von erfahrenen Rangern.„Best of Sambia“ – die Highlights von Sambia in einer Woche
Im Mittelpunkt der Reise steht der South-Luangwa-Nationalpark, der für seine hohe Leoparden- und Löwenpopulation bekannt ist. Im Grundprogramm von sieben Tagen werden zwei Safaricamps (im zentralen sowie nördlichen Teil) angesteuert. Von dort aus stehen Wildbeobachtungsfahrten bei Tag und Nacht auf dem Programm, außerdem gibt es die Möglichkeit, mit ausgezeichneten Guides zu Fuß auf Pirsch zu gehen. Eine noch intensivere Erfahrung bietet die Verlängerung mit zwei Übernachtungen in mobilen Bushcamps – diese werden an unterschiedlichen Stellen errichtet, und man wandert von Station zu Station. Im Rahmen der Reise begegnet man unzähligen Tieren, aber nur selten anderen Menschen. Tipp: Wessen Herz für vollkommen abgeschiedene Gebiete schlägt, der wird mit einer Verlängerung in den Nationalparks Kasanka, North Luangwa oder Bangweulu Wetlands sicher glücklich. Reisepreis pro Person im DZ, 6 Nächte, ab/bis Lusaka ab € 2.979, Flugpreis ab Deutschland ab ca. € 765. Inkludiert sind sämtliche Unterkünfte von Robin Pope Safaris, Vollverpflegung, Nationalparkgebühren und Aktivitäten. Abendsonne Afrika, Tel. +49 7343 929 98-0, www.abendsonneafrika.de

 

Text: Sebastian Jandt
Fotos: Abendsonne Afrika

S



eit 2003 bietet der City Airport Train (CAT) die schnellste Nonstop-Verbindung direkt ins Zentrum von Wien. In nur 16 Minuten verbindet er den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Mitte, einem optimalen Verkehrsknotenpunkt in der City. Der CAT verkehrt 365 Tage im Jahr, täglich im Halbstundentakt von 05:36–23:36 Uhr. Pünktlichkeit wird groß geschrieben: Sie liegt bei 98,56 Prozent.

Der CAT ist nicht nur der schnellste Weg zum Airport, er ist auch der bequemste. Der City Check-In bietet für Passagiere von rund 80 Prozent aller am Flughafen Wien abgefertigten Flüge die Möglichkeit, bereits vorab in Wien Mitte ihr Gepäck abzugeben und die Bordkarte zu lösen. Ein Einchecken ist bis spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich – ausgewählte Airlines bieten auch einen kostenfreien Vorabend Check-In an.

Mit der kürzlich erfolgten Neueröffnung des Bahnhofes Wien Mitte wurde die Check-In Halle zudem erweitert. Sie bietet nun einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum Wien Mitte – The Mall,  einen Infoschalter plus eine eigene CAT-Lounge für alle wartenden Passagiere.


Besonders interessant für ankommende Passagiere ist das Kombi-Ticket (CAT Ticket und 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte der Wiener Linien), das an den CAT-Terminals, an den Vorverkaufsautomaten, im Webshop der Wiener Linien sowie auf der CAT Homepage erhältlich ist. Der direkte Transfer ins Zentrum und eine reibungslose Weiterreise bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert und Komfortgewinn.


Information & Buchung unter:

www.cityairporttrain.com Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE
 
banner

cc_reisebanner_v2