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Die Aussichten im Glacier Express sind nicht anders als als berückend zu bezeichnen.Nase am Fenster

Die Schweiz ist bekannt für spektakuläre Bahn-Panoramastrecken. Die brandneue Grand Train Tour of Switzerland vereint Gletscher, Seen, urige Dörfer, geschichtsträchtige Boutique-Städte und schwindelerregende Viadukte zu einer einzigartigen Bahn-Rundreise.

Jede große Oper beginnt mit einer fulminanten Ouvertüre – dieser Tradition folgend, setzen wir der brandneuen Grand Train Tour of Switzerland einen Zürich-Besuch voran. Als Einstimmung und würdiger Auftakt: Zürich ist in den Rankings eine der lebenswertesten Städte der Welt, die Kombination aus Urbanität und Natur, Tradition und Moderne ist einfach perfekt. Es sprudelt und plätschert allerorts: Aus 1.200 öffentlichen Brunnen fließt Wasser, die Limmat schlängelt sich durch die Altstadt mit ihren uralten Zunfthäusern und verwinkelten Quartieren dem glitzernden Zürichsee entgegen. Wo einst die Zürcher Stadtmauer verlief, befindet sich heute ein Shoppingparadies – wenn auch kein billiges. Es macht trotzdem Spaß, sich durch die Bahnhof­straße treiben zu lassen, genauso wie in das Nachtleben der neuen Trendviertel Zürich-West, kreativer Kreis 4 oder Niederdorf zwischen Central und Bahnhof Stadelhofen einzutauchen.

Am nächsten Morgen beginnt der erste Akt der Grand Train Tour of Switzerland: Diese einzigartige, brandneue Rundreise fasst die berühmtesten Bahnstrecken der Eidgenossenschaft zu einer Rundreise zusammen und führt zu den schönsten Strecken und Flecken des Landes. Bei der Streckenführung handelt es sich allerdings weniger um eine „Runde" im klassischen Sinn, sondern vielmehr um eine dreibauchige Acht – um nur ja keines der helvetischen Highlights zu verpassen. „Ja, ja – mir Schwiizer si ferrosexuell", schmunzeln die Eidgenossen über ihre Liebe zur Bahn. Kein Wunder, denn das öffentliche Verkehrssystem funktioniert hier so perfekt wie in keinem anderen Land der Welt.

Gemächlich windet sich der Glacier Express, stolz als „langsamster Schnellzug der Welt“ tituliert, durch die steile Landschaft Graubündens. Auf seiner sieben-stündigen Fahrt von Zermatt nach Davos oder St. Moritz quert er 291 Brücken und durchfährt 91 Tunnel.Von Zürich aus führt uns die Grand Train Tour Richtung St. Gallen. Wir rollen nordwärts, dann am berühmten Rheinfall vorbei, drücken uns entlang des Bodensees die Nase am Fenster platt und landen nach kurzen 2:45 Stunden in St. Gallen, dem nächsten Zwischenstopp. Die einzelnen Tages­etappen sind jeweils so angelegt, dass man die Schweiz in aller Ruhe genießen kann – in St. Gallen etwa die berühmte Stiftsbibliothek mit mehr als 170.000 Büchern und Schriften.

Bahntechnische & alpine Höhepunkte

Der Voralpenexpress führt uns tags darauf durch das Appenzell, wohl der traditionsreichsten Region der Schweiz nach Luzern. Wir lassen uns durch die romantische Altstadt treiben, spazieren entlang der Strandpromenade des Vierwaldstättersees und ­natürlich auch über die weltberühmte Kapellbrücke, der ältesten gedeckten Holzbrücke Europas (die allerdings nach einem Brand 1993 rekonstruiert werden musste).

Hier im Herzen der Schweiz wird das Berg­panorama immer spektakulärer: Die Bahn erklimmt den 1.008 Meter hohen Brünigpass, wir passieren Interlaken, den Thunersee und fahren durch das Simmental mit seinen traditionellen Bauernhäusern. In Zweisimmen ­wartet der Panoramazug der GoldenPass Line und schlängelt sich durch die Weinberge bis Montreux an den Gestaden des Genfersees. Die Grand Train Tour führt weiter durch das am tiefsten eingeschnittene Tal der Schweiz, das Nikolaital. Spektakulär eröffnet sich der Blick auf das Matterhorn, den meistfotografierten Berg der Schweiz. Nach einer gemütlichen Nacht im mondänen Bergsteigerdorf Zermatt warten zwei bahntechnische Höhepunkte auf uns: zunächst der Glacier Express, einer der ­faszinierendsten Züge weltweit – mit Ausblick auf das Matterhorn und die gewaltigen, vergletscherten Viertausender des Wallis.

Der Bernina Express Bus verbindet Tirano mit Lugano.Der Bernina Express der Rhätischen Bahn ist ebenfalls weltberühmt: Die spektakuläre Schmalspurbahn führt über 100-jährige ­Eisenbahn-Pionierbauwerke von den Gletschern zu Palmen – konkret von Chur oder Davos über St. Moritz an den Comer See. Der Streckenteil zwischen Thusis und Tirano steht als bahntechnisches Meisterstück auf der UNESCO-Welterbeliste. Höhepunkte entlang der Strecke sind das wilde Albulatal, schwindelerregende Viadukte und verwirrende Kehrtunnels. Auf dem Berninapass (2.253 m) sind die Gletscher zum Greifen nahe. Doch schon wenig später landet man am medi­ter­ra­nen Comer See – der Bernina Express Bus macht's möglich.

 

Auf dem richtigen Dampfer

Dass die Grand Train Tour manchmal auch baden geht, erleben wir auf der Strecke von Lugano nach Luzern: Der Wilhelm Tell Express kombiniert Zug und Schiff. In Flüelen steigen wir auf einen historischen Raddampfer um und genießen die Fahrt über den Vierwaldstättersee sowie durch den geschichts­trächtigsten Teil der Schweiz mit der Rütliwiese, dem Tellsprung-Felsen, dem Schillerstein und der Tellskapelle. Ein Apfel als Jause wäre jetzt nicht schlecht.

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besser REISEN Info:

Grand Train Tour of Switzerland

Neue Bahnrundreise über insgesamt 1.200 km, die die acht schönsten Panoramarouten der Schweiz vereint: Entlang der Strecke liegen alle elf Schweizer UNESCO-Welterbestätten. Die komplette Rundreise dauert acht Tage; auch Teilstrecken sind möglich (mit Start an jedem beliebigen Punkt). Und das Beste: Man kann die ganze Tour mit einem einzigen Ticket entdecken – dem Swiss Travel Pass. www.SwissTravelSystem.com/grandtraintour

Hinkommen

Die Züge der ÖBB bringen Sie 7 Mal täglich im Zwei-Stunden-Takt in die Schweiz (6 Mal railjet Wien-Zürich; 1 Mal EuroCity Graz-Zürich). Von Wien dauert die Fahrt 7:50, von Linz 6:33, von Salzburg 5:24 und von Innsbruck nur 3:36 Stunden. Ab Zürich haben Sie gute Anschlüsse in alle Teile der Schweiz. Als Einstimmung auf die schönen Panoramastrecken der Schweiz empfiehlt sich auch eine Anreise im Panoramawaggon, der neuerdings im EuroCity von Graz über Zell am See und Innsbruck nach Zürich zum Einsatz kommt!
ÖBB Nachtreisezüge ab Wien, Graz und Villach bringen Sie ebenfalls stressfrei und bequem in die Schweiz. Sie kommen in der Früh an und können bereits einen ganzen Urlaubstag in der Schweiz genießen. oebb.at

ÖBB SparSchiene

Mit der ÖBB SparSchiene können Sie schon ab 29 Euro* von Ostösterreich in die Schweiz reisen. In der 1. Klasse reisen Sie bereits ab 49 Euro*. Kürzere Strecken (z.B. ab Innsbruck nach Zürich) sind in der zweiten Klasse bereits ab 19 Euro* erhältlich. Mit den ÖBB Nachtreisezügen reisen Sie bereits ab 59 Euro* im Liegewagen oder 79 Euro* im Schlafwagen (jeweils inklusive Frühstück). Information und Buchung: oebb.at

Swiss Travel System

Ein Swiss Travel System Fahrausweis ist ein Generalabonnement für beliebig viele Fahrten per Bahn, Bus, städtischen Verkehr und Schiff in der ganzen Schweiz; weiters 50 Prozent Ermäßigung bei Bergbahnen. Swiss Travel Pässe gibt es für 1. und 2. Klasse in verschiedenen Varianten (3, 4, 8 oder 15 Tage), Kinder fahren gratis.
oebb.at/swisstravelsystem, www.swisstravelsystem.com

Information, Beratung, Buchung

Schweiz Tourismus berät Sie gerne: Tel.: 00800 100 200 30 (kostenlos; lokale Gebühren können anfallen), Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , MySwitzerland.com



Text:
Claudia Jörg-Brosche
Fotos: Swiss-Image.ch/Andrea Badrutt, Rhaetische Bahn, Christof Sonderegger

*Ab-Preis für ein SparSchiene-Ticket 2. Klasse pro Person und Richtung, kontigentiertes und zuggebundenes Angebot, bis 3 Tage vor Fahrtantritt buchbar. Keine VORTEILSCARD-Ermäßigung. Stornierung und Erstattung von Tickets für Nachtreisezüge (EN) ausgeschlossen. Es gelten die Tarifbestimmungen der ÖBB-Personenverkehr AG. Alle Infos zur Buchung und Stornierung/Erstattung auf oebb.at, beim ÖBB-Kundenservice 05-1717 und an der Personenkasse.

 
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