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Die Schönen und das Model

Indonesien besteht aus mehr als 17.000 Inseln. Vier davon – Java, Bali, Gili Air und Lombok – hat Fotograf Alexander Zechmeister bereist und mit Model Michaela Illetschko gekonnt in Szene gesetzt.

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1.

Mein Weg führt mich vorbei an Autos, Lastwägen, Motor-Rickschas, auch bekannt als Tuktuks, Rädern und unendlich vielen Mopeds. Ich kann es kaum glauben, aber auf den Mopeds fährt man hier nicht alleine oder zu zweit. Nein, ganze Familien finden darauf Platz. Und wie ist das mit der Helmpflicht? Anscheinend nimmt man es mit den Verkehrsregeln hier nicht so genau! Schnell lerne ich, dass die Hupe eindeutig das Wichtigste bei jedem fahrbaren Untersatz ist.

 

 

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2.

Zum Inventar des Pura Luhur Tempels bei Uluwatu im Süden Balis gehören langfingrige Affen, die einem nicht nur die Banane aus der Hand reißen, sondern auch gerne die Sonnenbrille vom Kopf. Ein weiteres Highlight hier ist der Tempel Tanah Lot – eine Wasserheiligstätte, die man idealerweise bei Ebbe besucht. Verlässt man den Hauptweg, kann man über die Felsen kraxeln und wird mit einem Wasserfall sowie dem Ausblick auf Reisterrassen und kleine Buchten belohnt.


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3.

Mein Adrenalinpegel steigt, als ich bei Linksverkehr auf Balis chaotischen Straßen auf meinem Moped fahre und mich stückchenweise von den Touristenhochburgen entferne. Ich sause über eine bergige Küstenstraße und komme auf einer Anhöhe zu einem Halt, wo mich der atemberaubende Blick auf einen einsamen, weißen Sandstrand mit dem blitzblauen Meer dahinter in Bann zieht. Zum Abendessen zieht es mich weiter nach Jimbaran, einem Ort, der für seinen frischen Fisch und seine netten Restaurants am Strand weithin bekannt ist.

 

 

 


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4.

Ich steuere einen kleinen Stand am Straßenrand an und bitte den Verkäufer um Benzin. Er reicht mir eine Flasche „Absolut Vodka". Ist der jetzt für mich? Oder fahren indonesische Mopeds etwa mit Vodka? Bei dem Verkehr und Fahrstil gar nicht so abwegig. Aber nein, auf Bali wird das Benzin einfach in „Absolut Vodka" Flaschen gefüllt.

 

 

 


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5.

Da ich mich hauptsächlich durch Balis Straßenessen koste, bin ich recht sparsam unterwegs. Allerdings macht das, was da in kleinen Garküchen vor sich hin brutzelt, im allgemeinen jedem Restaurantessen Konkurrenz.

 

 

 

 

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6.

Ich entscheide mich für einen frühabendlichen Strandspaziergang. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreiche ich eine Strandbar. Das nennt man Glück: Nicht nur, dass die Bar mit ihren Pölstern und Schirmen im Sand auf einen Drink geradezu einlädt, steht für heute auch noch ein live-Konzert am Programm. Vollkommen eins mit mir lausche ich dem Gesang und genieße meinen Cocktail.

 

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7.

Das an einem See gelegene Batur besticht mit seinem Vulkan. Daneben wirbt man hier noch mit der Besichtigung eines Aga-Aga Friedhofs. Die Aga-Aga sind eine spezielle Volksgruppe, die ihre Toten nicht begräbt, sondern in der freien Luft verwesen lässt. Da muss ich hin! Also zahle ich den noch immer stolzen Preis von 30 Euro (Anfangs verlangten sie 100 Euro), um mich mit einem kleinen Boot zu diesem mysteriösen Ort bringen zu lassen.

 

 

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8.

Statt mit dem Auto werde ich mit einer kleinen Pferdekutsche zu meiner Unterkunft gebracht. Autos sucht man auf Gili Air, knapp zwei Stunden von Bali entfernt, nämlich vergebens, denn die Insel ist wirklich klein. Gemütlich umrunde ich an nur einem Nachmittag das komplette Eiland. Abwechselnd flaniere ich für eine Weile in den nicht gepflasterten, sandigen Gassen, vorbei an kleinen Läden, um dann meinen Weg am weißen Sandstrand fortzusetzen. Abkühlung hole ich mir im blitzblauen Meer. Anschließend relaxe ich mit einem Mai Tai in der Hand und sehe der Sonne beim Untergehen zu.

 

 

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9.

Es ist Ebbe und wir stecken fest. Nichts geht mehr. Mittlerweile befindet sich keiner der Passagiere mehr auf dem Schiff, sondern es helfen alle beim Anstoßen. „One, two, three and push!" „One, two, three and push!" Zum Glück haben wir viele starke Männer und auch Frauen an Bord und schaffen es mit vereinten Kräften, unsere Reise nach einer Stunde fortzusetzen.

 

 

 

 

 

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10.

Bei einem „Streetfood-Corner" schlage ich mir dann den Bauch voll. Ich will einfach alles ausprobieren, selbst das Schärfste vom Scharfen. Und da für einen Nachtisch bekanntlich immer noch ein Platz frei ist, koste ich mich durch Bananen-Kokos-Torten, Reispudding und von Honig triefenden Süßspeisen aller Art.

 

 

 

 

 

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11.

Am ersten Tag nach meiner Ankunft auf Lombok, Balis östlicher Schwester, miete ich mir ein Moped, um die angeblich schönsten Strände von ganz Indonesien zu finden. Und tatsächlich werde ich fündig. Nicht nur einmal! Ein verlassener Strand nach dem anderen. Die Stunden an den Stränden vergehen wie im Flug. Der starke Wind, der hier stetig weht, macht die Hitze selbst am Strand erträglich und so kommt es, dass ich innerhalb von vier Tagen von Milchschokolade zu dunkler Schokolade werde.

 

 

 

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Den letzten Tag verbringe ich mit einem ausgedehnten Strandspaziergang. Ich starte von Echo-Beach, einem Hotspot für Surfer, und flaniere bis nach Seseh, einem kilometerlangen und nahezu menschenleeren Strand, dessen Besonderheit sein schwarzer, vulkanischer Sand ist.

 

 

besser REISEN-Info

Das Model

Michaela Illetschko entdeckte bereits in ihrer Kindheit die Liebe zum Tanz und zur Schauspielerei – in ihrer Jugend stand sie für den Oscar nominierten Regisseur Bruce Beresford im Film „ Bride of the Wind" als junge Anna Mahler vor der Kamera, anschließend übernahm sie die Hauptrolle in der beliebten Kinderserie „Tom und die Biberbande". Nach der Matura entschied sie sich für eine fundierte Schauspielausbildung und diplomierte 2011 erfolgreich am Prayner Konservatorium in Wien. Ihre profunde und jahrelange Tanzausbildung in den Bereichen Jazz, Ballett, Modern und Hip Hop machen Michaela Illetschko zu einer vielseitigen und facettenreichen Künstlerin.
www.michaela-illetschko.com

Der Fotograf

Alexander Zechmeister begann schon in jungen Jahren, mit der Kamera auf Entdeckungsreisen zu gehen und kreativ in seiner Dunkelkammer zu arbeiten, was mit einem Staatsmeistertitel in der SW-Fotografie belohnt wurde. Bald lernte er auch die Welt des Films kennen, zunächst im Rampenlicht als Akrobat und Stuntdouble, später verlegte er sich auf die Aufgaben hinter der Kamera. Erfolge mit Kurzfilmen ermutigten ihn, seine eigene Produktionsfirma zu gründen und seither der Welt des Films und Fernsehens treu zu bleiben. Die Fotografie ist aber sein ständiger Begleiter geblieben. www.jimmidee.com

Text: Michaela Illetschko
Fotos: Alexander Zechmeister

 

 

 

 

 
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